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Moderne Qualifikationskonzepte setzen auch in der Ruhestandsplanung auf das sogenannte Blended Learning, das Selbstlernphasen, OnlineTraining und Präsenzschulungen in kleinen Gruppen miteinander verbindet. © Pixabay
  • Von Redaktion
  • 25.10.2018 um 03:19
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Das Konzept der Ruhestandsplanung ist in aller Munde. Entsprechend gibt es viele Kurse und Qualifizierungsmaßnahmen, die Vermittlern das Fachwissen dazu näherbringen – die Voraussetzung für eine erfolgreiche Beratung.

Altersvorsorge ist nicht gleich Ruhestandsplanung. Wer den fachkundenachweis für die Versicherungsvermittlung absolviert hat und über einige Jahre Praxiserfahrung in der Kundenberatung zu Versicherungsfragen verfügt, ist längst noch nicht ausreichend qualifiziert, um eine nachhaltige Ruhestandsplanung für seine Kunden anzubieten. Denn das Themenfeld ist komplex und wesentlich vielschichtiger als die Altersvorsorge.

Es geht schließlich um Strategien und Maßnahmen, wie im Alter mit dem angesparten Vermögen optimal umgegangen und die finanzielle Unabhängigkeit weiterhin sichergestellt werden kann. Zudem spielen Themen eine Rolle, an die in der Lebensphase zwischen 25 bis 50 Jahren kaum jemand denkt: die Planung des Nachlasses, die Erstellung von Verfügungen und Vollmachten und die Neustrukturierung von Vermögen.

Angepasste Beratungskonzepte für individuelle Zielgruppen

Da Entscheidungen in der Ruhestandsplanung mitunter unumkehrbar sind, müssen sie besonders sorgfältig geplant werden. Das erfordert ein anderes Herangehen als bei der Altersvorsorge und nicht zuletzt spezielle Fachkenntnisse sowie Wissen über die Bedürfnisse und Besonderheiten der Zielgruppe. Beratungskonzepte, Produktauswahl und Gesprächsstrategien müssen zudem der Zielgruppe individuell angepasst werden.

Produktgeber und Vertrieb haben das Potenzial der Ruhestandsplanung als Wachstumsdisziplin längst erkannt. Entsprechend gibt es mittlerweile viele Fortbildungsangebote – vom zweitägigen Kompaktseminar von Versicherungsgesellschaften bis hin zu umfassenden zertifizierten berufsbegleitenden Studiengängen. Das Thema ist ebenso präsent auf den Veranstaltungen der Branche, selbst einen eigenen Bundeskongress Ruhestandsplanung des Bundesverbands Der Ruhestandsplaner Deutschland (BDRD) in Berlin gibt es mittlerweile.

Ruhestandsplaner vs. Generationenberater

Der Begriff „Ruhestandsplaner“ ist ebenso wie der „Generationenberater“ nicht geschützt, es gibt keine staatliche Prüfungsinstanz und kein branchenweites Gütesiegel. Daher kann sich im Prinzip jeder so nennen. Die privatwirtschaftlichen Fortbildungen vergeben daher Zertifikate. Die Going Public Akademie für Finanzberatung, erfahrener Bildungsanbieter aus Berlin, zählt mit dem Zertifikatsstudium ihres Kooperationspartners, der staatlichen Hochschule Kaiserslautern, zum „zertifizierten Spezialisten für Ruhestandsplanung (FH)“ zu den Marktführern in diesem Segment.

Die Fortbildung im Blended-Learning-Konzept, das digitale Tools mit eigenverantwortlichen Selbststudienphasen und mit Präsenzschulungen verknüpft, wurde im Jahr 2015 gestartet und endet mit einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung. Rund 300 Vermittler haben die Fortbildung bis dato erfolgreich absolviert.

„Neben profunden Fach-, Markt- und Produktkenntnissen steht vor allem der Transfer des Erlernten in die eigene Geschäfts- und Beratungspraxis, also in Geschäftsmodelle, Beratungsgespräche und Kundenzugangsideen im Mittelpunkt des Studiums“, sagt Ronald Perschke, Vorstand der Going Public Akademie für Finanzberatung. Das Zielkundensegment sind Best Ager, also 50plus-Kunden. „Die Teilnehmer bekommen eine aus Marktstudien entstandene sinnvolle Beratungskonzeption an die Hand, bestehend aus sieben Schritten, die man mit dem Kunden erfolgreich gehen kann“, so Perschke. Und das sowohl für den klassischen Kunden als auch für die gehobene Klientel.

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