Baustelle eines Hauses: Häuslebauer sollten ihren Weg zum Eigenheim sorgfältig planen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. © Panthermedia
  • Von
  • 10.02.2017 um 15:13
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 01:50 Min

Wer ein Haus bauen möchte, sollte diesen Schritt sorgfältig planen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Was in finanzieller Hinsicht auf Häuslebauer zukommt, hat der Finanzdienstleister Dr. Klein zusammengetragen.

Tipp 4: Cleverer Grundstückskauf

Wer ein Grundstück ohne Haus kaufe, könne die Grunderwerbsteuer sparen, so die Experten von Dr. Klein: „Das gelingt, wenn für den Grundstückskauf und das Haus zwei getrennte Verträge und Finanzierungen laufen.“ Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Werden bei einem Grundstückspreis von 120.000 Euro und Hausbaukosten von 190.000 Euro getrennte Verträge geschlossen, sparen Bauherren bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent 6.650 Euro an Grunderwerbsteuer, bei 6,5 Prozent ergibt sich ein Sparpotenzial von 12.350 Euro.

Tipp 5: An die Kaufnebenkosten denken

Oft vergessen zukünftige Eigenheimbesitzer vor lauter Euphorie die Nebenkosten, die bei einem Neubau anfallen. Schon vor dem Bau kommt Einiges zusammen: Baugenehmigung, Bodenproben, Statiker und Vermessungskosten sind ein paar Beispiele. Für den Kauf schlagen Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar kräftig zu Buche. Beim tatsächlichen Bau gilt es, auch an den Erdaushub, Rohbauarbeiten und Co. zu denken.

„Ich empfehle meinen Kunden immer, eine Liste mit allen anfallenden Nebenkosten zu erstellen, um diese im Blick zu behalten. Denn insgesamt können sie 10 bis 15 Prozent des gesamten Preises ausmachen“, so Ludwig.

autorAutor

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

smiley-icon

achtung: Sie nutzen einen veraltete Version des Internet Explorer und daher kann es eventuell zu fehlerhaften Darstellungen kommen. Wir empfehlen den Internet Explorer zu aktualisieren oder Google Chrome zu nutzen.

verstanden!