Ärzte während einer OP: GKV-Kunden haben ungenutztes Sparpontenzial. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 12.12.2017 um 10:37
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Gesetzlich Versicherte verschenken jährlich rund 6,2 Milliarden Euro, weil sie sich nicht nach besseren Verträgen umsehen. Was sich mit einem Wechsel alles bewegen lässt, hat das Vergleichsportal Check24 ausgerechnet.

Gesetzlich Krankenversicherte könnten in Deutschland jährlich etwa 6,2 Milliarden Euro an Zusatzbeiträgen sparen. Darüber informiert das Vergleichsportal Check24.

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Was Zusatzbeiträge wirklich aussagen

Warum?

Seit 2015 gibt es zusätzlich zum gesetzlich festgelegten Beitragssatz von 14,6 Prozent einen Zusatzbeitrag. Durchschnittlich liegt dieser bei 1,1 Prozent, was laut Check24 rund 13,4 Milliarden Euro ausmacht.

Aber nicht bei jeder der öffentlich zugänglichen gesetzlichen Krankenkassen liegt der Zusatzbeitrag so hoch. Würden alle gesetzlich Versicherten zur bundesweit tätigen Kasse mit dem geringsten Zusatzbeitrag (0,59 Prozent) wechseln, zahlten sie dafür zusammen nur etwa 7,2 Milliarden Euro.

Je nach Bundesland variiert das Sparpotenzial außerdem. Bundesweit agieren immerhin 37 verschiedene gesetzliche Krankenkassen. In manchen Bundesländern kann man aus 58 wählen.

Besonders groß ist die Differenz zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Zusatzbeitrag in Baden-Württemberg (1,5 Prozentpunkte). Gesetzlich Versicherte mit einem Jahreseinkommen von 52.200 Euro brutto (Beitragsbemessungsgrenze 2017) zahlen hier bei der günstigsten Kasse 783 Euro weniger im Jahr als bei der teuersten. Viel sparen lässt sich außerdem in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (je 1,4 Prozentpunkte).

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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