DKV-Report 2018 Bundesbürger würden Pflegeroboter akzeptieren

Caritas und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) stellen im Mai 2018 im Rahmen einer Pressekonferenz einen Assistenzroboter vor, der in Altenpflege eingesetzt werden soll.
Caritas und das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) stellen im Mai 2018 im Rahmen einer Pressekonferenz einen Assistenzroboter vor, der in Altenpflege eingesetzt werden soll. © dpa/picture alliance

Viele Deutsche können sich vorstellen, dass angesichts der Überlastung und des Fachkräftemangels in der Pflege, Roboter die Pflegekräfte unterstützen können. Allerdings nur dann, wenn sie nicht zentrale Entscheidungen treffen sollen.

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Die Bundesbürger können sich durchaus vorstellen, dass Roboter in der Pflege eingesetzt werden. Insbesondere jüngere Bevölkerungsgruppen stehen dem aufgeschlossen gegenüber. Das hat der aktuelle, repräsentative Report der Deutschen Krankenversicherung (DKV) ergeben.

Die Befragten nehmen den Einsatz robotergestützter Assistenzsysteme als mögliche Option wahr, dem Fachkräftemangel und den steigenden Kosten entgegenzuwirken. Dabei zeigt sich vor allem die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen demgegenüber aufgeschlossen. Jeder dritte kann sich vorstellen, dass die Pflegekraft von einem Robotersystem unterstützt wird.

„Das Thema Pflege wird in unserer Gesellschaft immer dringlicher“, sagt DKV-Chef Clemens Muth. „Moderne Technologien können hier in Zukunft ein interessantes und probates Mittel sein, sowohl den Kostendruck als auch den Fachkräftemangel abzufedern und die Beschäftigten in der Pflege bei ihrer täglichen Arbeit gezielt zu entlasten.“

Mit Sport und Bewegung die Leistungsfähigkeit erhalten

Allerdings gibt es Grenzen. Drei Viertel der Befragten halten diesen Punkt für erreicht, wenn anstelle von Pflegekräften die Technologie zentrale Entscheidungen treffen soll. Zudem ist mehr als jeder zweite Befragte des DKV-Reports der Meinung, dass der Einsatz von Robotern im Falle von Pflegebedürftigkeit dazu führt, dass sich die Betroffenen isoliert fühlen.

„In erster Linie muss es darum gehen, die Leistungsfähigkeit und Selbstständigkeit möglichst lange zu bewahren“, betont daher Ingo Froböse, Professor an der Deutschen Sporthochschule in Köln und wissenschaftlicher Leiter des DKV-Reports. Ein gesunder Lebensstil reduziere das Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Schlaganfall oder Krebs und könne zum Erhalt eines gesunden Muskelapparats auch im fortgeschrittenen Lebensalter beitragen.

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