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Digitalisierung Deutsche schließen Versicherungen übers Smartphone nur selten ab

Die Grafik zeigt: Der Abschluss einer Versicherung übers Smartphone ist bisher eher selten.
Die Grafik zeigt: Der Abschluss einer Versicherung übers Smartphone ist bisher eher selten. © Bitkom

Nur 5 Prozent der Bundesbürger haben schon mal über ihr Handy eine Versicherung abgeschlossen. Fast ein Drittel kann sich aber vorstellen, das in Zukunft zu tun. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

| , aktualisiert am 11.03.2019 16:53  Drucken

Nur eine Minderheit der Deutschen hat für den Abschluss einer Versicherung schon mal das eigene Smartphone eingesetzt. Nur 5 Prozent gaben das in einer Telefon-Umfrage unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom an.

Aber: Dieser Vertriebsweg könnte für Versicherer in Zukunft etwas wichtiger werden. 29 Prozent der Befragten können sich nämlich den Abschluss übers Handy für die Zukunft vorstellen. „Das Smartphone wird künftig für Versicherer eine deutlich größere Rolle spielen als heute. Voraussetzung dafür sind auch leicht verständliche Angebote, die sich auf dem Smartphone einfach darstellen lassen und keine intensive Beratung erfordern“, sagt Fabian Nadler, Versicherungsexperte beim Digitalverband Bitkom.

„Dabei geht es nicht nur um den klassischen Abschluss einer Police, sondern vor allem auch um innovative Angebote wie On-Demand-Versicherungen, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen“, so Nadler weiter. Bei On-Demand-Versicherungen schließt der Kunde die Police nur für einen kurzen Zeitraum ab, etwa während des Winterurlaubs um die Skier vor Schäden zu schützen. Bezahlen muss der Kunden dann auch nur für diese Zeit.

Gerade die jüngere Generation ist beim Thema Smartphone und Versicherungen aufgeschlossen. Unter den 16- bis 29-Jährigen haben 7 Prozent eine Versicherung auf dem Smartphone abgeschlossen, weitere 33 Prozent stehen der Idee offen gegenüber. Zum Vergleich: Unter den Befragten ab 65 hat praktisch noch keiner das Smartphone für den Versicherungsabschluss genutzt und nur 13 Prozent können sich das für die Zukunft vorstellen.

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