Digitalisierung Baloise investiert in Mobilitätsplattform Mobly

Baloise-Chef Gert De Winter: Der Versicherer startet eine Mobilitätsplattform in Belgien.
Baloise-Chef Gert De Winter: Der Versicherer startet eine Mobilitätsplattform in Belgien. © Baloise

Die Baloise setzt auf digitale Dienstleistungen. Über die neue Mobilitätsplattform Mobly wird der Versicherer in Belgien nun verschiedene Produkte für Autofahrer anbieten.

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Die Baloise ist in Deutschland bereits mit dem Digitalversicherer Friday und in der Schweiz mit dem digitalen Umzugshelfer Movu am Start. Nun teilte der Versicherer mit, in Belgien eine neue Mobilitätsplattform unter dem Namen Mobly zu starten.

„Die Versicherung eines Autos ist künftig nur noch ein Modul im Gesamtangebot unserer Dienstleistung als Assekuradeur“, erklärt Baloise-Chef Gert De Winter. „Neu werden wir einen 360 Grad Service anbieten können, der den gesamten Zyklus eines Autobesitzes begleitet. Von der Suche, über den Kauf, die Benutzung bis hin zur Wartung und dem Wiederverkauf.“ 

Mobly werde zunächst mit „Mobly Go“ und dem „Mobly Car Expert“ verfügbar sein. Mobly Go sei dabei ein Assistance-System, wie es die meisten Autohersteller ab der gehobenen Mittelklasse anböten. Mobly werde es aber über alle Marken hinweg – auch im Second-Hand-Bereich – geben. Dabei müsse auch nichts an den Autos umgerüstet werden, da alles über eine App laufe.

Das zweite Initialangebot, der Mobly Car Expert, ziele auf Kunden, die einen Gebrauchtwagen wollten. Die Baloise biete dafür dann einen Experten, der für den Kunden den Wagen prüfe und so den Preis aber auch Sicherheitsaspekte verifiziere.   

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