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Die digitale Revolution der Gründerszene Was Fintechs der Versicherungsbranche voraushaben

Die Welt der Apps: Was Kunden wollen, dafür hat sich die Versicherungsbranche lange nicht interessiert. Fintech-Gründer gehen anders heran, sie schauen erst auf den Kundenwunsch und bauen dann das passende Produkt - digital.
Die Welt der Apps: Was Kunden wollen, dafür hat sich die Versicherungsbranche lange nicht interessiert. Fintech-Gründer gehen anders heran, sie schauen erst auf den Kundenwunsch und bauen dann das passende Produkt - digital. © Getty Images

Versicherungsunternehmen sind schwerfällige Riesen. Das Internet ist für sie Neuland, ihre digitalen Konzepte stecken größtenteils noch in den Kinderschuhen. Die junge Fintech-Gründerszene ist allerdings schon ein ganzes Stück weiter. Das zeigen diese Beispiele.

| , aktualisiert am 07.07.2015 16:39  Drucken
Viele neue und gute Ideen kommen aus dem Ausland. Auch die von Schutzklick-Gründer Robin von Hein. In nur zwei Monaten hat er ein Unternehmen hochgezogen, das Online-Shops eine Software bietet, mit der sie ihren Kunden zu jedem Kauf auch gleich die passende Versicherung anbieten können. Wie Hein darauf kam? Der Frankfurter Allgemeinen (Faz) sagte er, die Idee hätte er beim Kitesurfen in Südafrika bekommen. Dort sei es üblich, kurz vor riskanten Unternehmungen noch schnell eine Risikolebensversicherung abzuschließen.

Was macht den Policen-Abschluss in Südafrika anders? Die Anbieter sammelten weniger Daten und die Produkte seien einfacher, erklärt Hein. Das habe er bei der Entwicklung seiner Software berücksichtigt: „Die Produkte haben eine ID-Nummer, außerdem benötigen wir nur eine E-Mail-Adresse.“

Christian Wiens, Miterfinder der Versicherungs-App Getsafe, setzt ebenfalls an einem Punkt an, wo traditionelle Versicherer Probleme haben – nämlich beim Kundenvertrauen. Das, so meint er in der Faz, sei durch die Arbeitsweise der Finanzvertriebe verbrannt, da diese sich nur für schnelle Neuabschlüsse und nicht für Bestandskunden interessierten. Mit seiner App bietet er nun diesen unbetreuten Kunden die Möglichkeit, ihre Daten zu verwalten und im Versicherungsfall den Schaden über Getsafe abzuwickeln.

Ähnlich denkt auch Jens Jennisen von fairr.de. Was Kunden eigentlich wollen, das habe die Finanzbranche nicht im Blick. Deshalb, so der Bericht weiter, biete Jennisen über sein Online-Portal Fondssparpläne, die einfach und verständlich seien und über deren Stand seine Kunden jederzeit Bescheid wüssten.

Christopher Oster, Mitgründer des neuen Online-Versicherungsportals Clark.de, ist zudem überzeugt: Junge Kunden werden von Versicherern geradezu vernachlässigt. Dabei seien gerade sie es gewohnt, online einzukaufen. Deshalb treffe er mit seinem Portal den Wunsch junger Leute nach transparenten, diskreten, schnellen und preisgünstigen Dienstleistungen.

Wie sieht die Zukunft des Vertriebs aus? Oliver Gaedeke vom Marktforschungsinstitut Yougov meint dazu, wenn sich Kunden nicht auskennen, setzten sie immer noch auf den Berater. Nimmt jedoch ihr Wissen zu, so der Bericht weiter, dann hätten gerade junge Kunden immer weniger Lust, Makler in ihr Wohnzimmer zu lassen.
Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
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In den vergangenen Wochen wurden rund um die Brexit-Pläne der Standard Life unvollständige, zum Teil sogar falsche Informationen verbreitet.

In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
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Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
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Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
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Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Webinar-Aufzeichnung: Bestandsübertragung und Insolvenzschutz
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Womöglich haben Sie noch Fragen oder wollen Gesagtes noch einmal nachvollziehen?

Unter diesem Link gelangen Sie zur Aufzeichnung des Webinars.