Dialog Lebensversicherung Erstmals über 400.000 Verträge im Bestand

Vorstandschef Oliver Brüß (Mitte) mit Finanzvorstand Christoph Ebert (rechts) und Pressesprecher Hans-Jürgen Danzmann bei der Bilanzpressekonferenz in Augsburg.
Vorstandschef Oliver Brüß (Mitte) mit Finanzvorstand Christoph Ebert (rechts) und Pressesprecher Hans-Jürgen Danzmann bei der Bilanzpressekonferenz in Augsburg. © Dialog

Die Dialog Lebensversicherung verbuchte im dritten Jahr in Folge ein starkes Wachstum. Erfolgsstrategien sind laut Vorstandschef Oliver Brüß zum einen die Aufstellung als Spezialversicherer für biometrische Risiken. Zum anderen bewährt sich der klare Fokus auf den Maklervertrieb.

| , aktualisiert am 28.04.2015 13:12  Drucken
Als Erfolgsfaktoren für die Dialog sieht Vorstandschef Oliver Brüß den klaren Fokus als Spezialversicherer für biometrische Risiken. Auch die Strategie, dass der Versicherer keinen Multikanalansatz verfolgt, sondern sich rein auf den Maklervertrieb konzentriert, hat laut Brüß zum Erfolg beigetragen.

Im laufenden Beitrag wuchs das Neugeschäft auf 28,7 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Stückzahl eingelöster Verträge nahm auf 41.071 (2013: 39.502) zu. Der Bestand wuchs damit auf 416.758 Policen an. Auf Basis dieses Bestandswachstums konnte die Dialog ihre Beitragseinnahmen weiter steigern. Die gebuchten Bruttobeiträge legten auf 255,6 Millionen Euro (+4,9 Prozent) zu.

Die Abschlusskostenquote verbesserte sich von 3,7 auf 3,5 Prozent. Die Verwaltungskostenquote als Anteil der Verwaltungskosten an den gebuchten Beiträgen verringerte sich von 2,7 auf 2,6 Prozent.

Weitere Zahlen finden Sie hier.

Zum Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) erklärte Brüß, dass man nur eingeschränkt betroffen sei. So habe man im Hauptgeschäftsfeld – der Risikolebensversicherung – schon immer niedrigere Provisionen als nun seitens der Politik vorgeschrieben ausgeschüttet.

Die Dialog wird den Markt weiter beobachten, plant aber keine Veränderung ihrer Provisionen. Vorstandssprecher Brüß: „In Zeiten wachsenden regulatorischen Drucks drehen wir nicht zum Nachteil unserer Vertriebspartner an der Provisionsschraube. Wir bekennen uns klar zum Vertriebskanal Makler.“
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