Deutsche Familienversicherung Pflegepolice ergänzt staatliches Pflegegeld

Die DFV verdoppelt oder verdreifacht das staatliche Pflegegeld.
Die DFV verdoppelt oder verdreifacht das staatliche Pflegegeld. © DFV

Eine Pflegepolice, die sich im Handumdrehen abschließen lässt, fehlte bislang. Die Deutsche Familienversicherung schließt diese Lücke, indem sie die Leistungen auf das staatliche Pflegegeld draufsattelt.

| , aktualisiert am 15.12.2015 14:26  Drucken
„Im Gesundheitswesen tickt hierzulande eine Zeitbombe“, warnt Stefan M. Knoll. Der Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung rechnet vor: „Das staatliche Pflegegeld deckt die im Durchschnitt anfallenden Gesamtkosten lediglich zu rund einem Drittel ab.“ Die Differenz muss aus dem Einkommen und Vermögen der Betroffenen bestritten werden. Das dürfte zukünftig beinahe jeden Haushalt treffen. Denn die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren drastisch steigen.

Berater in der Pflicht

Auch Familienangehörige werden zur Kasse gebeten. Gegen die finanziellen Folgen des Pflegerisikos haben sich jedoch bislang erst 4 Prozent der Bevölkerung abgesichert. Aufgabe kompetenter Berater wäre es, ihren Kunden Lösungen anzubieten, mit denen diese Finanzierungslücken geschlossen werden können. Vielen Vermittlern behagt das Thema jedoch nicht. Einerseits kostet es Überwindung, beim Kunden das sensible Thema Pflege überhaupt anzusprechen. Andererseits wird der Aufwand gescheut, den individuellen Finanzierungsbedarf zu berechnen.

Das „Keep-it-simple“-Konzept

Knolls Unternehmen steuert mit einer innovativen Police dagegen. Auf Grundlage der „DFV-Deutschland Pflege“ verdoppelt oder verdreifacht der Versicherer das vielen Menschen bekannte staatliche Pflegegeld. Dafür zahlt der Kunde einen festen monatlichen Beitrag, dessen Höhe sich nach dem Eintrittsalter richtet. „Kunden verstehen das Produkt sofort, der Beratungsaufwand minimiert sich“, schildert der Vorstand die Vorzüge der nach dem „Keep-it-simple“-Prinzip aufgebauten Police. Bei einer Verdreifachung des staatlichen Pflegegeldes reichen die Leistungen aus, um die Versorgungslücke in den Pflegestufen I bis III vollständig zu schließen. Darüber hinaus zahlt die DFV auch bereits bei geringem Betreuungsaufwand, der sogenannten Pflegestufe 0 (siehe Grafik).

Stark vereinfachter Antrag

Zudem gerät der Vertragsabschluss zum Kinderspiel. Kunden haben lediglich eine einzige Gesundheitsfrage zu beantworten. Der selbsterklärende Antrag passt auf einen kleinen Prospekt im Postkartenformat DINA6 – eine Novität auf dem deutschen Markt. Hinsichtlich des Leistungsumfangs gehört die DFV-Police zu den Top-Produkten. So verzichtet das Unternehmen auf Wartezeiten. Die Kunden genießen sofortigen Versicherungsschutz, können selbst aber täglich kündigen. Zudem gilt der Pflegeschutz weltweit. Versicherte können also auch im hohen Alter wohnen, wo sie wollen.

Darüber hinaus gilt: Im Leistungsfall sowie bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit erhebt die DFV keine Beiträge. Knoll legt die DFV-Deutschland Pflege vor allem Frauen und Kindern ans Herz. „Erstere trifft das Pflegerisiko statistisch wesentlich häufiger als Männer“, weiß der DFV-Vorstand. „Kinder und junge Erwachsene wiederum erhalten den sinnvollen Schutz für sehr niedrige Beiträge.“ Individuell planende Kunden können sich anstelle des „Keep-it-simple“-Konzepts aber weiterhin auch für eine hochflexible und auf sie maßgeschneiderte Lösung aus dem Tarifspektrum der DFV-Deutschland Pflege entscheiden – und auf diesem Weg die Leistungen und Beiträge an die eigenen Bedürfnisse individuell anpassen.
Pfefferminzia HIGHNOON