Ein Hacker sitzt am Computer: Jeder fünfte Deutsche hat Angst vor Datenmissbrauch im Internet. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Annette Riedl
  • Von Juliana Demski
  • 17.11.2020 um 16:46
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Die Corona-Krise hat die Fallzahlen von Cyber-Kriminalität stark steigen lassen. Die Mehrzahl der Deutschen reagiert zwar gelassen auf diese Entwicklung – aber immerhin rund jedem fünften Bundesbürger macht der Umgang mit seinen persönlichen Informationen im Internet erhebliche Sorgen. Besonders ängstlich zeigten sich die Menschen im Osten Deutschlands.

Einer aktuellen Studie des Versicherers R+V zufolge hat zu Zeiten der Corona-Krise rund jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) Angst davor, Opfer von Cyber-Kriminalität zu werden. „Die Angst ist bei Frauen und Männern nahezu gleich ausgeprägt“, ergänzt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. Anders sehe es aber beim Vergleich von Ost- und Westdeutschland aus.

Denn: „Im Osten haben 27 Prozent Angst davor, dass ihre persönlichen Informationen in falsche Hände gelangen könnten, im Westen sind es lediglich 20 Prozent“, so Römstedt weiter. Im Vergleich der Altersgruppen seien diese Sorgen zudem bei den 40- bis 59-Jährigen mit 26 Prozent am größten. Am entspanntesten gingen hingegen die über 60-Jährigen mit dem Thema um – von ihnen fürchtet sich laut Studie gerade einmal jeder Sechste (15 Prozent) vor Datenmissbrauch in Internet.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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