Timo Heitmann ist Leiter des Schadenaußendiensts Norddeutschland bei der Gothaer – und einer der Versicherungsdetektive der RTL-Erfolgsserie. © Pfefferminzia/Gothaer
  • Von Redaktion
  • 12.09.2022 um 09:07
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Schon der 20. Eintrag in unser Poesie-Album! Dieses Mal schreibt Versicherungsdetektiv Timo Heitmann, wie er als Baby schon in Kontakt mit Versicherungen kam, dass er die Unterstützung seines Rechtsschutzversicherers jüngst sehr zu schätzen wusste – und welche Frage ihn überfordert.

Dieses Mal trägt sich RTL-Versicherungsdetektiv Timo Heitmann in unser Poesie-Album ein. Er ist Leiter des Schadenaußendiensts Norddeutschland bei der Gothaer.

Wann und wie hatten Sie zum ersten Mal Kontakt mit Versicherungen?

Als Baby. Schon vor unserer Geburt mischt eine Versicherung im Hintergrund mit. Ist mir ehrlich gesagt auch erst durch diese Frage so richtig bewusst geworden.

Dann gab es in der Kindheit und Jugend so einige Ereignisse. Sportunfälle, gebrochene Knochen und verletzte Zähne, später Rollerunfälle und auch mal ein Einbruch in das Haus meiner Eltern. Was der erste bewusste Kontakt war, ist inzwischen in meiner Erinnerung verschwommen.

Wie sind Sie Mitarbeiter einer Versicherung geworden?

Während der Realschulzeit wurde durch ein Praktikum in der neunten Klasse, mit Einblick ins Handwerk und auch der Verwaltung bei der Kölner Messe, die Weiche für mich gestellt. Ich entschied mich für den Weg einer kaufmännischen Beschäftigung. Dann hieß es zunächst: Abitur machen, bewerben, Assessment-Center absolvieren und los ging die Reise, inzwischen 20 Jahre bei der Gothaer und an keinem Tag ist mir seither langweilig.

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Was treibt Sie beruflich an?

Herausforderungen anzugehen, Lösungen zu finden und einen Weg zu gestalten. Unterm Strich einen (Mehr-)Wert für den Arbeitgeber zu generieren, der mich und meine Familie als Folge dessen zudem auch ernährt.

Welche Versicherung halten Sie für über- oder unterschätzt?

Da will ich mir ehrlich gesagt keine Meinung zu bilden beziehungsweise keine Meinung öffentlich äußern, da der Wert von Versicherungen sehr individuell und auch so zu betrachten ist. Produkte, deren Wert ich nicht sehe, schließe ich nicht ab und trage etwaige Risiken selbst.

Welchen Versicherungsschaden/Leistungsfall hatten Sie selbst zuletzt (beruflich oder privat)?

Einen Rechtsschutzfall. Es ist ein gutes Gefühl für mich gewesen, meine Interessen rechtlich vertreten zu lassen – in einem Vorgang, der ein wenig den Charakter von David gegen Goliath hatte und ohne Versicherung hätte ich diesen Schritt sicher nicht getan. Ich wäre vermutlich mit einem anderen Selbstwertgefühl aus dem Konflikt gegangen und hätte nur schwerlich damit abschließen können.

Mit wem würden Sie gern einen Abend mal was trinken gehen?

Mit meiner Frau. Im Alltag mit Jobs und Kleinkindern kommt das derzeit bei mir zu kurz. Danke der Nachfrage: Ich glaube ich sollte mal wieder einige innere Widerstände überwinden und es einfach tun.

Was bringt Sie regelmäßig auf die Palme?

Unverschämte und unreflektierte Menschen, die mit ihrer Art unnötig Lebensenergie von anderen saugen.

Worauf würden Sie nur ungern verzichten?

Ein selbstbestimmtes Leben.

Ohne wen oder was ist Ihr Leben unvollständig?

Die Kunst liegt sicher darin, die Vollständigkeit in sich selbst zu tragen. Das führt zu einer Resilienz allen äußeren Gegebenheiten und Veränderungen, die man zum größten Teil eh nicht beeinflussen kann. Die Vorstellung, ich wäre ohne meine Familie oder ohne meine beruflichen Betätigungen, lässt das Gefühl von Unvollständigkeit aufkommen.

Welche war die erste Schallplatte/CD/Download, die Sie sich gekauft haben?

„All that she wants” von Ace of Base.

Was schauen Sie derzeit bei Netflix (oder anderen Streamern oder im Fernsehen)?

Im TV schaue ich nichts, außer die Versicherungsdetektive auf RTL. Im Ernst: ich konsumiere kaum klassische Unterhaltungsmedien. In der Regel bin ich auf Youtube unterwegs und folge dort Kanälen, die mich unterhalten und zeitgleich in bestimmten Themen bilden, von Finanzen über Bushcraft-Skills bis hin zu Persönlichkeitsentwicklung.

Was würden Sie gern verändern, wenn Sie könnten? (privat, beruflich, auf der Welt oder sonstwie)

Diese Frage überfordert mich. Sie ist gigantisch und in meinem Kopf strahlen Gedanken in jegliche Dimension über Weltfrieden, Gerechtigkeit, Naturschutz, und ich merke, dass ich die eine zugeschnittene Antwort nicht geben kann – zu komplex.

Wenn ich mich der Frage aber doch stellen mag und nicht gänzlich ausweichen, lautet meine Antwort, dass ich mich dem Themenkomplex der Leidlinderung widmen würde. Linderung gesundheitlichen Leides, Linderung von Leid durch Hunger oder Wasserknappheit, Linderung von Leid durch Krieg, Streit, Missgunst oder der Manipulation von Menschen durch Machtinteressen und Gier. Aber auch diese Antwort ist nicht sonderlich konkret, vielleicht reicht es, wenn ich eine Grundtendenz zu erkennen gebe.

kommentare
F Peters
Vor 3 Monaten

Sehr inspirierende und sehr weise Antworten!

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F Peters
Vor 3 Monaten

Sehr inspirierende und sehr weise Antworten!

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