Ein Hacker am Werk: Deutsche Führungskräfte haben besonders Angst vor Cyber-Attacken. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 28.09.2017 um 14:02
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Cyber-Risiken und Terroranschläge sehen Führungskräfte in der deutschen Wirtschaft als die zwei größten Geschäftsrisiken an. Das zeigt eine aktuelle Studie des World Economic Forum.

Laut der neuen Studie des World Economic Forum (WEF) sind Cyber-Risiken und Terroranschläge die beiden größten Geschäftsrisiken in den Augen von Führungskräften in der deutschen Wirtschaft. 2016 lag noch das Risiko von Datenbetrug und -Diebstahl an erster Stelle des sogenannten Executive Opinion Survey (EOS) des WEF.

Unfreiwillige Migration findet sich nun auf Platz 3 – international betrachtet ist dieses Thema nicht mal in den Top 10. In Europa sind indes auch Führungskräfte weiterer Länder dieser Meinung: unter anderem in Italien, der Schweiz und der Türkei ist diese Sorge recht verbreitet.

Weltweit haben Führungskräfte eher Angst vor Arbeitslosigkeit, gefolgt von Finanzkrisen und der Unfähigkeit nationaler Regierungen, für Stabilität zu sorgen.

„Während Wirtschaftswachstum und technologische Entwicklungen neue Chancen für Unternehmen und Länder eröffnen, haben geopolitische Risiken zu Unsicherheit geführt. Es stellt sich die Frage, wie angesichts der unsicheren Zeiten die Widerstandsfähigkeit gestärkt werden kann“, so Christoph Willi von der Zurich.

Und weiter: „Unternehmen sollten über klare Risikomanagementstrategien verfügen und Optionen für rechtliche Strukturen und operative Entscheidungen entwickeln, die ungewissen politischen Entwicklungen Rechnung tragen.“

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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