Continentale-Studie Erstes Pflegestärkungsgesetz hat kaum etwas gebracht

Das Pflegeschutzgesetz von 2015 sollte eigentlich Pflegende entlasten, aber die Realität sieht anders aus: Die Mehrheit hat bisher keine Verbesserung erlebt.
Das Pflegeschutzgesetz von 2015 sollte eigentlich Pflegende entlasten, aber die Realität sieht anders aus: Die Mehrheit hat bisher keine Verbesserung erlebt. © dpa/picture alliance

Die Frage, ob das Pflegestärkungsgesetz I , das seit 2015 gilt, Entlastung gebracht habe, beantworteten 26 Prozent der Pflegenden mit „ja“, und 47 Prozent mit „nein“. Das ist ein Ergebnis der diesjährigen Continentale-Studie.

| , aktualisiert am 30.09.2016 16:46  Drucken
Die Antworten auf die Frage „Hat sich Ihre Situation durch das erste Pflegestärkungsgesetz seit 2015 positiv verändert?“ zeigen eindeutig: Die Mehrheit hat noch nicht von dem Gesetz profitiert. 26 Prozent bejahen die Frage, 47 Prozent haben keine Verbesserungen bemerkt, 18 Prozent haben sogar noch nie davon gehört und weitere 9 Prozent können die Frage nicht beantworten.



Das zeigt die diesjährige Continentale-Studie. 1.000 Menschen, die privat eine oder mehrere Personen pflegen, hat der Versicherer dafür befragt. 80 Prozent davon betreuen eine Person mit einer Pflegestufe. Von denjenigen, die eine Person mit Pflegestufe III unterstützen, haben sogar 65 Prozent keine Verbessrung durch das Gesetz erlebt, oder sie kennen es erst gar nicht.

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Das Pflegestärkungsgesetz I von 2015 sollte eigentlich durch mehr Mittel zur häuslichen und ambulanten Pflege Entlastung bringen. Auch für die Pflege zuhause wurde einiges getan.
Pfefferminzia HIGHNOON