Bundessozialministerium Ist die Ausweitung der Mütterrente in Gefahr?

Andrea Nahles (SPD), damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht 2014 bei einer Pressekonferenz zum Rentenpaket. Union und SPD einigten sich unter anderem auf eine Lösung für die sogenannte Mütterrente.
Andrea Nahles (SPD), damalige Bundesministerin für Arbeit und Soziales, spricht 2014 bei einer Pressekonferenz zum Rentenpaket. Union und SPD einigten sich unter anderem auf eine Lösung für die sogenannte Mütterrente. © dpa/picture alliance

Eigentlich sollen Mütter und Väter von mehr als zwei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, ab 1. Januar 2019 monatlich rund 32 Euro mehr Rente erhalten. Diese Auszahlung ist laut Medienberichten nun in Gefahr, da eine entsprechende Computer-Programmierung sehr komplex ist.

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Zum Jahreswechsel soll bei rund 3 Millionen Müttern und Vätern von drei und mehr vor 1992 geborenen Kindern auch das dritte Erziehungsjahr für ihre Rente anerkannt werden. Ein zusätzlicher Rentenpunkt soll dafür gezahlt werden. Das bedeutet 32 Euro monatlich mehr.

Das war zumindest geplant. Medienberichten zufolge könnte die Auszahlung des Geldes ab Januar 2019 jedoch schwierig werden.

„Die Umsetzung der Mütterrente II ist sehr aufwendig und benötigt einen ausreichenden Vorlauf“, teilt die Rentenversicherung laut eines Berichts bei Spiegel Online mit. Und weiter: „Da nach Einschätzung der Rentenversicherung sehr kurzfristig nicht feststeht, wie die geplante Mütterrente ausgestaltet wird, würde danach eine Umsetzung zum 1.Januar 2019 nicht möglich sein.“

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