Assekuranz soll IT-Systeme „nachschärfen“ Bafin will Cybersicherheit der Versicherer stärker prüfen

Die Bafin-Schwerpunkte aus dem Jahr 2018 wie etwa Rückstellungen, Cybersicherheit und das Berichtswesen bleiben auch 2019 wichtig, teilte die Finanzaufsicht mit.
Die Bafin-Schwerpunkte aus dem Jahr 2018 wie etwa Rückstellungen, Cybersicherheit und das Berichtswesen bleiben auch 2019 wichtig, teilte die Finanzaufsicht mit. © Bafin

Die Finanzaufsicht Bafin will die IT-Systeme von Versicherungsunternehmen künftig häufiger überprüfen. Hintergrund ist, dass erste Test-Ergebnisse aus dem Jahr 2018 gezeigt hätten, dass die Unternehmen ihre IT-Systeme „nachschärfen“ sollten.

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In den nächsten Jahren will die Finanzaufsicht Bafin „die Zahl aufsichtlicher IT-­Prüfungen im Versicherungssektor erhöhen“. Das geht aus der Februar-Ausgabe des Bafin-Journals hervor. Dazu soll sowohl „auf die Expertise externer Prüfungsgesellschaften“ zurückgegriffen als auch geeignete Statusinformationen bei den Versicherern abgefragt werden.

Die Bafin sei sich bewusst, welch hohe Bedeutung IT-Sicherheit im Finanzsektor habe, betonen die Aufseher. Bereits im vergangenen Jahr wurde damit begonnen, zu überprüfen, ob die Unternehmen das Bafin-Rundschreiben 10/2018 –  Versicherungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (VAIT) – wirksam und angemessen umsetzten. Demnach hätten erste Ergebnisse gezeigt, dass die Versicherer ihre „IT-Governance nachschärfen“ sollten, wie es heißt.

Die sogenannte „Prüfung der Cyber-Sicherheit bei ausgewählten Versicherungsunternehmen“ bildete einen von sieben Schwerpunkte der Bafin im vergangenen Jahr. Wie die weiteren Schwerpunkte lauten, ist im aktuellen Bafin-Journal ab Seite 13 nachzulesen.

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