Blitz-Bilanz 2015 Schäden durch Überspannung werden immer teurer

Ein starkes Gewitter ist gerade nach hohen Temperaturen nicht selten: Da vorzubeugen, kann -im wahrsten Sinne des Wortes- nicht schaden.
Ein starkes Gewitter ist gerade nach hohen Temperaturen nicht selten: Da vorzubeugen, kann -im wahrsten Sinne des Wortes- nicht schaden. © dpa/picture alliance

Am Wochenende haben Gewitter das aufgeheizte Deutschland abgekühlt. Viele Blitze zuckten durch den Himmel. Die Blitz-Bilanz 2015 des Branchenverbands GDV zeigt, dass Überspannungsschäden hierzulande zwar weniger oft vorkommen, dafür aber mehr kosten.

| , aktualisiert am 04.01.2017 16:41  Drucken
Die Blitz-Bilanz des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt zunächst einmal erfreuliche Zahlen von 2015: Mit 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden ist die Zahl um 40.000 im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Die schlechte Nachricht: Es wird teurer. Ein Durchschnittsschaden kostet 600 Euro, das sind 10 Euro mehr als noch 2014.



Überspannungsschäden lassen sich durch den Abschluss einer entsprechenden Klausel sowohl in der Wohngebäude- als auch in der Hausratversicherung versichern.
Eine Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden am Dach, beim Mauerwerk und festen elektrischen Installationen nach einem Blitzschlag, wie zum Beispiel einer Klimaanlage.

Werbung


Eine Hausratversicherung zahlt für Schäden an beweglichen Teilen des Hauseigentums. Das sind beispielsweise Fernseher oder Computer.
Pfefferminzia HIGHNOON