Das Smartphone ist der wichtigste Zugang zu den sozialen Netzwerken: Acht von zehn Social-Media-Nutzern nutzen das mobile Endgerät. 2013 waren es erst 59 Prozent. Auch das Tablet gewinnt an Popularität. Knapp jeder Zweite nutzt es aktuell. 2013 waren es 23 Prozent. Fast jeder Vierte loggt sich über das Smart-TV ein und schaut etwa Videoclips. 2013 war es nicht mal jeder Zehnte. Das Notebook verharrt bei 75 Prozent, während ein stationärer Computer von 70 auf 57 Prozent gesunken ist.

Diese Daten gehen aus der Auswertung einer repräsentativen Umfrage unter Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Im Fokus stand vor allem die Entwicklung der Nutzung der sozialen Netzwerke.

Ein Leben ohne Facebook & Co. nicht vorstellbar

Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) aller Befragten kann sich demnach ein Leben ohne die sozialen Netzwerke nicht mehr vorstellen. Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt diese Zahl mit 49 Prozent deutlich höher. Insgesamt sind fast neun von zehn Internetnutzern (87 Prozent) in drei sozialen Netzwerken registriert. Auch hier liegen die Zahlen bei den 14- bis 19-Jährigen mit 98 Prozent und durchschnittlich fünf verschiedenen Accounts höher.

„Social Media ist schon lange kein Jugend- oder Nischenphänomen mehr, sondern hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem festen Teil unseres Lebens entwickelt“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Heute gehört es für viele   Internetnutzer in der digitalen Welt einfach dazu, über ein eigenes Social-Media-Profil im Web präsent und erreichbar zu sein. Social Media hat in vielen Bereichen klassische Online-Funktionen ergänzt und ersetzt.“

Instagram und Snapchat eher von jüngeren genutzt

Die drei am häufigsten genutzten Kanäle sind Facebook (66 Prozent), youtube (51 Prozent) und Instagram (28 Prozent). Pinterest, Twitter und Snapchat folgen auf den Plätzen vier bis sechs. Knapp jeder Vierte ist hier unterwegs.  Dabei zeigen sich auch die unterschiedlichen Vorlieben in den Altersklassen.