Ein Auto wird aus einer überfluteten Unterführung gezogen. © Sueddeutsche Mediengesellschaft, Fotograf: Kohls
  • Von Manila Klafack
  • 19.06.2018 um 12:39, aktualisiert am 21.06.2018 um 08:54
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Obwohl die Unwetter im April und Mai teils verheerende Folgen hatten, erwartet die deutsche Versicherungswirtschaft bislang kein überdurchschnittliches Schadensjahr. Das meldet der Versicherungsverband GDV.

Auch wenn Gewitter und Starkregen regional heftig wüteten, spricht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegenüber Medien von einem – Stand heute – normalen Schadenjahr. „Bislang sind die Schäden noch beherrschbar. Noch liegt das alles im normalen Schwankungsbereich“, erklärte GDV-Sprecherin Kathrin Jarosch gegenüber der Heilbronner Stimme.

Zur Einordnung: In den vergangenen zwei Jahren hat die Versicherungsleistung aufgrund von Naturkatastrophen bei jeweils rund 2 Milliarden Euro gelegen. Dieser Wert liege unter dem langfristigen Durchschnitt von rund 2,4 Milliarden Euro.

„Es gibt derzeit zwar gehäuft Starkregen-Ereignisse, aber die Lage ist nicht vergleichbar mit dem Sturmtief Friederike im Januar“, wird die Verbandssprecherin in der Neue Ruhr Zeitung zitiert. Allein dafür habe die Schadenssumme deutschlandweit bei etwa einer Milliarde Euro gelegen. „Das ist für die jüngsten Ereignisse nicht zu erwarten“, so Jarosch.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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