Bilanz des ersten Halbjahrs Die Bundesbürger sind seltener krankgeschrieben

Eine Frau hält sich den Rücken während eines Arztbesuchs: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen hierzulande.
Eine Frau hält sich den Rücken während eines Arztbesuchs: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen hierzulande. © dpa/picture alliance

Gute Nachrichten für Arbeitgeber: 2017 waren die Deutschen bisher seltener krankgeschrieben als noch 2016. Die häufigsten Ursachen bleiben dabei Muskel-Skelett-Erkrankungen, Erkältungen und psychische Probleme. Das zeigt eine aktuelle Analyse der DAK Gesundheit.

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Das erste Halbjahr 2017 zeigt in Sachen Gesundheit einen positiven Trend: Die Bundesbürger meldeten sich bisher weniger krank als 2016. Damals betrug der Krankenstand 4,3 Prozent – nun sind es 0,1 Prozentpunkte weniger, wie eine Analyse der DAK Gesundheit ergeben hat.

63,5 Prozent der Berufstätigen wurden dieses Jahr noch gar nicht krankgeschrieben, mehr als jeder dritte (36,5 Prozent) mindestens einmal.

Nummer 1 der Krankmacher sind Rückenleiden und Co. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (21 Prozent). Männer haben dabei häufiger Probleme mit Muskel-Skelett-Erkrankungen (23,5 Prozent) als Frauen (18,5 Prozent).

Atemwegserkrankungen machen bisher 18 Prozent des Krankenstands aus. Psychische Erkrankungen sind fast ebenso häufig vertreten (15,6 Prozent). Hier sind allerdings eher Frauen als Männer betroffen. Im Schnitt gab es hier 34,7 Fehltage pro Person.

Im Bundeslandvergleich fällt auf:

Der Osten (5,5 Prozent) ist häufiger krank als der Westen (4,2 Prozent).

Genauer gesagt:

Während sich im Osten schon 43,0 Prozent der Arbeitnehmer bis zur Jahresmitte mindestens einmal krankmeldeten, waren es im Westen nur 35,7 Prozent.

 

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