Bilanz der Versicherer 12 Millionen Euro versicherte Schäden nach G20-Gipfel

Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung fegt am 8. Juli 2017 Scherben vor einem verwüsteten und geplünderten Supermarkt an der Kreuzung Altonaer Straße und Schanzenstraße im Schanzenviertel Hamburgs zusammen.
Ein Mitarbeiter der Stadtreinigung fegt am 8. Juli 2017 Scherben vor einem verwüsteten und geplünderten Supermarkt an der Kreuzung Altonaer Straße und Schanzenstraße im Schanzenviertel Hamburgs zusammen. © dpa/picture alliance

Auf dem G20-Gipfel in Hamburg vor ein paar Wochen kam es zu schweren Ausschreitungen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die versicherten Schäden an Autos, Wohngebäuden und Gewerbebetrieben nun zusammengerechnet. Die Bilanz: 12 Millionen Euro Schaden.

| , aktualisiert am 01.08.2017 11:14  Drucken

Nach Schätzung der deutschen Versicherer haben die schweren Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg Schäden von rund 12 Millionen Euro verursacht.

Berücksichtigt hat der Branchenverband GDV dabei Schäden an versicherten Autos, Wohngebäuden und Gewerbebetrieben, wobei die Kfz-Schäden etwa ein Drittel ausmachen.

Der GDV rät den Betroffenen ihre Schäden möglichst schnell beim Versicherer zu melden. Am besten gleich zusammen mit Fotos der beschädigten Sachen, Kaufbelegen und Quittungen.

Wohngebäude- und Hausratversicherung sowie eine gewerbliche Sachversicherung übernehmen dabei etwa durch einen Brandsatz verursachten Feuerschaden.

Die Voll- oder Teilkaskoversicherung zahlt für Beschädigungen an Kraftfahrzeugen: „Die Teilkaskoversicherung kommt dabei für Schäden durch Böller, Feuer und für zerstörte Autoscheiben auf. Eine Vollkaskoversicherung leistet darüber hinaus auch für Vandalismus-Schäden, beispielsweise durch Steinwürfe“, berichtet der GDV weiter.

Betroffene sollten auch auf der Webseite der Hamburgischen Investitions- und Förderbank vorbeischauen. Sie verwaltet einen Härtefallfonds, um den Opfern der G20-Ausschreitungen in Hamburg kurzfristig und unbürokratisch zu helfen. Der Härtefallfonds setzt sich zusammen aus Bundesmitteln und Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg. Hier geht es zum entsprechenden Merkblatt. Die erforderlichen Antrags-Formulare sind bei der Polizei Hamburg erhältlich.

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