Die Sommerflut hat laut GDV über 400 Großschäden mit 1,3 Milliarden Euro verursacht. © picture alliance / Zoonar | Felix Linde
  • Von Manila Klafack
  • 15.09.2021 um 12:51
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Die Flut, die Starkregen im Juli besonders in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verursachte, zählt mit ihren Großschäden bisher zur größten Naturkatastrophe hierzulande. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) registriert bislang 400 Großschäden mit einer Gesamtsumme von 1,3 Milliarden Euro.

Rund 1,3 Milliarden Euro für etwa 400 Großschäden kostet die Juli-Flut die deutschen Versicherer. So viel wie bisher keine andere Naturkatastrophe zuvor. „Das sind viermal so viele wie beim Hochwasser 2002 an Elbe und Donau“,sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Gezählt wurden Schäden ab einer Million Euro bei einem einzelnen Versicherten vor allem im gewerblichen und industriellen Bereich für Gebäude, Maschinen und Geräte – aber auch bei Wohnhäusern kam es dazu.

„Es gab bei dieser Sturzflut mehrere versicherte Einzelschäden jenseits der 20 Millionen Euro, etwa in der Hotellerie, der Chemieproduktion und Metallverarbeitung“, so Asmussen. „Die vielen Millionenschäden verdeutlichen, wie zerstörerisch die Flutwelle war.“ Insgesamt habe Tief „Bernd“ einen versicherten Schaden von rund 7 Milliarden Euro angerichtet.

Bislang war, so der GDV, das August-Hochwasser 2002 mit 102 Großschäden in Höhe von 701,6 Millionen Euro das Ereignis mit den meisten Millionen-Schäden. Die Flut im Juni 2013 verursachte 75 Großschäden in Höhe von 218,9 Millionen Euro. Die Werte sind zum besseren Vergleich jeweils hochgerechnet auf aktuelle Preise.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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