Rund 202 Milliarden Euro haben die deutschen Erstversicherer 2018 eingenommen. © GDV
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  • 20.08.2019 um 05:11
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Die Beitragseinnahmen der deutschen Erstversicherer haben 2018 zum ersten Mal die Marke von 200 Milliarden Euro übersprungen. Insbesondere in der Schaden-/Unfallversicherung und in der Lebensversicherung ging es aufwärts, zeigen aktuelle Zahlen aus dem Statistischen Taschenbuch 2019 des Versicherungsverbands GDV.

Kapitalanlagen von fast 1,7 Billionen Euro (2017: 1,6 Billionen Euro), knapp 438 Millionen Verträge (2017: 435 Millionen) und zum ersten Mal Beitragseinnahmen über 202 Milliarden Euro (2017: 198 Milliarden Euro) – das ist die Bilanz der deutschen Erstversicherer für das Jahr 2018, die der Versicherungsverband GDV im Statistischen Taschenbuch 2019 veröffentlicht hat.

Das Beitragswachstum von rund 2 Prozent war danach vor allem auf den Prämienanstieg in der Schaden-/Unfallversicherung (plus 3,4 Prozent auf 70,7 Milliarden Euro) und in der Lebensversicherung zurückzuführen (plus 1,5 Prozent auf rund 92 Milliarden Euro).

In der Schaden-/Unfallversicherung wuchs allerdings gleichzeitig die Zahl der ausgezahlten Leistungen um 4,7 Prozent auf rund 52,5 Milliarden Euro. Zurückzuführen sei das auf Unwetter- und andere Naturgefahren-Schäden, so der GDV. In der verbundenen Wohngebäudeversicherung beispielsweise seien die Versicherungsleistungen 2018 um 14,6 Prozent auf fast 6 Milliarden Euro gestiegen.

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