Big Data Axa-Start-up soll die Versicherung neu erfinden

Der Axa-Konzern hat ein Start-up gegründet, das sich mit der digitalen Zukunft der Versicherung befassen soll. Im ersten Schritt will Axa herausfinden, was die Deutschen von ihrem Versicherer überhaupt erwarten.

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Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, ist Axa mit der bisherigen einseitigen Kommunikation zwischen Versicherer und Kunden nicht mehr zufrieden. Sie will künftig auf die veränderte Lebenssituation und Bedürfnisse der Kunden reagieren.

Big Data soll Antworten liefern

In einem ersten Schritt will Axa herausfinden, was die Deutschen von einem Versicherer erwarten. Dies soll durch Umfragen und Recherche erfolgen. Im nächsten Schritt soll die neu gegründete Abteilung „Transactional Model“ Versicherungsangebote entwickeln und testen. Erfolgreiche Modelle sollen dann auf den gesamten Konzern übertragen werden.

Bei diesem Prozess setzt Axa auf die sogenannte Big-Data-Strategie. Das bedeutet, sie sammelt und analysiert alle Daten, die sie über einen Kunden hat, wie beispielweise seinen Fahrstil und seinen Gesundheitszustand. So zusammengefasste Daten geben einen Überblick über den Lebensstill und den Bedürfnissen des Kunden.

„Big Data verwandelt die Wirtschaft ähnlich wie Strom und Öl im vergangenen Jahrhundert“, so der Pariser Konzernchef Henri de Castries über die neue Digitalstrategie.
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