Typische Phishing-E-Mail im Design einer Bank. Hier werden die Nutzer aufgefordert, ihre Daten inklusive Passwort anzugeben. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 07.06.2018 um 11:51, aktualisiert am 07.06.2018 um 11:59
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Phishing-E-Mails gehören zu den weitverbreiteten Betrügereien im Internet. Waren sie früher recht schnell aufgrund schlechten Deutschs leicht zu enttarnen, ist das heute dank verbesserter Übersetzungsprogramme nicht mehr so. Die Verbraucherzentralen warnen jedoch regelmäßig vor entsprechenden Nachrichten in ihrem Phishing-Radar.

In den vergangenen Tagen versuchten Cyber-Kriminelle mit Phishing-E-Mails Nutzerdaten von Kunden der ING-Diba, Landesbank Berlin, Barclaycard, Deutschen Bank und auch Paypal abzugreifen. Davor warnt die Verbraucherzentrale Bayern in ihrem aktuellen „Phishing-Radar“ auf ihrer Homepage.

Darin gibt die Verbraucherzentrale außerdem einen kleinen Einblick, wie sehr sich die Phishing-E-Mails seit ihren Anfängen gewandelt haben. Aufgrund ihrer immer professionelleren Erscheinungsbilder ist es heute schwerer, den Betrug zu durchschauen als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.

Schlechtes Deutsch sei früher ein auffälliges Merkmal für einen Betrugsversuch gewesen, heißt es dort. Da gab es merkwürdige Formulierungen wie, ein „sichergestelltes Seefahrerfenster“ zu öffnen. Das englische Original hieß vermutlich „secured navigator window“. Gemeint war ein neues Fenster mit einer gesicherten Verbindung des Browser Netscape Navigator. Zehn dieser kuriosen Übersetzungspannen hat die Verbraucherzentrale Bayern zusammengestellt.

Allerdings werden Übersetzungsprogramme und Betrüger heute immer besser, warnt die Verbraucherzentrale. Nutzer müssten also umso mehr auf der Hut sein.

Wer sich über die wichtigsten Tipps zu Phishing informieren möchte, findet viele Informationen und ein entsprechendes Aufklärungsvideo auf der Seite des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik (BSI).

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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