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Beschäftigtenzahl kratzt an 200.000er-Marke Versicherungswirtschaft verliert Mitarbeiter

Mitarbeiter einer Versicherung verlassen das Gebäude: Auch die Branche selbst verzeichnet immer mehr Abgänge.
Mitarbeiter einer Versicherung verlassen das Gebäude: Auch die Branche selbst verzeichnet immer mehr Abgänge. © dpa/picture alliance

Die Zahl der Mitarbeiter in den Versicherungsunternehmen sinkt stetig. Das geht aus der aktuellen Studie des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) hervor. So ist die Anzahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr auf 204.700 Mitarbeiter zurückgegangen – ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Welche Berufsgruppe unter besonders großem Druck steht, erfahren Sie hier.

| , aktualisiert am 03.04.2018 12:06  Drucken

Eine rückläufige Tendenz ist vor allem bei den angestellten Außendienstmitarbeitern zu erkennen, die in 2017 mit einem Minus von 5 Prozent zu Buche schlägt. Die Beschäftigtenzahl schrumpfte auf etwa 34.200, wie die Zahlen des AGV zeigen. Ein nur minimaler Abbau war hingegen bei den Innendienst-Mitarbeitern zu verzeichnen. Die Anzahl der Mitarbeiter ging von 159.800 auf 159.400 zurück, was einem Minus von 0,3 Prozent entspricht. 

Ebenso entwickelte sich die Anzahl der Auszubildenden rückläufig. Nur noch 11.100 Azubis, nach 11.400 in 2016, hatten eine berufliche Laufbahn bei einem Versicherungskonzern eingeschlagen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Einerseits wird die Auswahl neuer, interessanter Berufsbilder immer größer, andererseits wollen immer mehr junge Menschen lieber studieren als eine Ausbildung beginnen.

Ist die Digitalisierung schuld?

Hinzu kommt: Neue Herausforderungen und Kundenbedürfnisse stellen hohe technische Anforderungen an die Versicherungskonzerne. Damit diese zukunftsfähig und am Puls der Zeit bleiben, ist das Thema Digitalisierung nicht zu vernachlässigen. Infolgedessen bleibt auch der ein oder andere Arbeitsplatz auf der Strecke. Ein Ende der Entwicklung ist hier noch lange nicht in Sicht. Die meisten Konzerne beginnen gerade erst mit der Umsetzung von digitalen Maßnahmen oder sind mittendrin.

Altersvorsorge neu gedacht
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Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
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Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.