Berater-Umfrage Finanzvertriebe glauben nicht an Provisionsverbot in Deutschland

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Die Bedeutung der Honorarberatung in Deutschland wird steigen, darin sind sich die meisten Finanzberater einig. Doch an ein komplettes Provisionsverbot nach dem Vorbild Großbritanniens glauben nur die wenigsten.

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Seit mehr als zwei Jahren gilt in Großbritannien und den Niederlanden der Provisionsverbot. Die Meinungen hinsichtlich der Regulierungsmaßnahme, die die Beratungsqualität steigern sollte, gehen weit auseinander. Doch was für deutsche Berater weitaus interessanter wäre - kommt ein solches Modell langfristig auch nach Deutschland?

Nein, erklärten 94,5 Prozent der Berater gegenüber dem Finanzmagazin Cash. Lediglich 5,5 Prozent der insgesamt 37 befragten Finanzvertriebe glauben, dass der Provisionsverbot über kurz oder lang auch nach Deutschland kommt.

Doch auch ohne Provisionsverbot wird die Bedeutung der Honorarberatung zunehmen. Das gaben knapp 60 Prozent der von Cash befragten Vertriebsprofis an.

Für das kommende Jahr zeigten sich die befragten Berater optimistisch. So gaben 61 Prozent von ihnen an, 2015 voraussichtlich höhere Provisionserlöse als im Vorjahr erwirtschaften zu können. Nur 17 Prozent rechnet mit Erlöseinbußen im Vorjahresvergleich; der Rest geht davon aus, dass alles so bleibt wie bisher.
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