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Mit einem Beratungsprotokoll können viele Verbraucher die Beratung und die Kosten besser nachvollziehen. © EBS Business School
  • Von Redaktion
  • 10.02.2015 um 12:07
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lesedauer Lesedauer: ca. 00:45 Min

Mit den neuen Vorgaben rund um Beratungsprotokolle und Produktinformationsblätter wollte die Regierung unwissende Verbraucher schützen. Nun zeigt sich, dass die Dokumente hilfreich sind – aber nur, wenn die Kunden schon ein wenig über Finanzen Bescheid wissen.

Beratungsprotokolle und Produktinformationsblätter bedeuten mehr Bürokratie für Anbieter und Berater. Doch es lohnt sich, zeigt nun die Studie zur „Bedeutung von Vergütungsstrukturen im Nachfrageverhalten nach Finanzdienstleistungen“ des PFI Private Finance Institute der EBS Business School. In der Studie fragte das Institut 1.041 Verbraucher, wie sie Beratungsprotokoll und Produktinformationsblatt gegenüberstehen. Hierbei zeigte sich, dass die Befragten beide Dokumente gut finden Nur 9 Prozent finden das Produktinformationsblatt weniger oder gar nicht nützlich, beim Beratungsprotokoll sind es 11 Prozent.

Vor allem Verbrauchern, die schon ein bisschen über Börse & Co. Bescheid wissen, gefallen die Zusatzinfos in den Dokumenten. Wer keine Ahnung hat, sieht dagegen eher wenig Nutzen im Beratungsprotokoll beziehungsweise im Produktinformationsblatt.

Dabei gaben 87 Prozent von denen, die das Beratungsprotokoll als sehr nützlich empfinden, an, dass es ihnen helfe die Beratung besser nachzuvollziehen. 72 Prozent können hierdurch die Kosten der Beratung und des empfohlenen Produkts besser erkennen. Das Produktinformationsblatt hilft zwischen 80 Prozent und 84 Prozent derjenigen, die es sehr nützlich finden, die Funktionsweise der Anlage, ihre Chancen und Risiken sowie die verbundenen Kosten und Provisionen besser zu verstehen.

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