Die Grafik zeigt, wie unterschiedlich die Kosten für ein Eigenheim in verschiedenen Städten sind. © Check24
  • Von Juliana Demski
  • 31.01.2019 um 18:31
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Wer in München bauen oder eine Wohnung kaufen will, muss ordentlich Geld auf den Tisch legen: Hier braucht man für die kleinste Wohnfläche die höchste Kreditsumme.

Münchner brauchen für den Kauf einer Wohnung oder ein Bauvorhaben die höchsten Kredite. Und das, obwohl ihre Immobilien die kleinste Wohnfläche (rund 101 Quadratmeter) unter den 20 größten deutschen Städte haben. Im Schnitt müssen Bayerns Hauptstädter 504.000 Euro in die Hand nehmen, um ihre eigenen vier Wände zu bekommen, informiert das Vergleichsportal Check24.

In Bochum wohnen die Menschen hingegen auf durchschnittlich 150 Quadratmetern, in Wuppertal sogar auf 159 Quadratmetern. Woran liegt das? Check24 begründet das so: In München entfallen drei Viertel der Finanzierungsanfragen auf Eigentumswohnungen, nur ein Viertel auf Häuser. In Bochum und Wuppertal ist das Verhältnis zwischen Wohnungen und Häusern fast ausgeglichen.

Vergleicht man auf Bundesländerebene, so zeigt sich:

In Hamburg (384.000 Euro), Bayern (347.000 Euro) und Berlin (327.000 Euro) kommen die höchsten Kreditsummen zustande. Im Durchschnitt aller 2018 über Check24 angefragten Baukredite nehmen Verbraucher 280.000 Euro auf. Am Ende des Rankings landet Sachsen-Anhalt mit 180.000 Euro.

Aber auch beim Thema Wohnfläche gibt es zwischen den Bundesländern Unterschiede. Während Immobilien im Saarland im Schnitt 162 Quadratmeter bieten, sind es in Berlin nur 103. Im Durchschnitt aller Kreditanfragen haben die Objekte 145 Quadratmeter.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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