Basler Die Risiken des Campens

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Deutschland macht mobil. In diesen Urlaubswochen dürften rund 600.000 Wohnanhänger und etwa 340.000 Wohnmobile unterwegs sein. Ohne Berücksichtigung ausländischer Gefährte, etwa aus den Niederlanden. Die Statistik weiß aber noch mehr, beispielsweise dass es deutsche Camper nicht unbedingt zu fernen Zielen führt. Laut Statistischem Bundesamt checken sie etwa sechs Millionen mal auf einheimischen Plätzen ein. Und bleiben dort im Schnitt 3,6 Nächte. Auf welche Dinge sie dabei am wenigsten verzichten wollen, hat jetzt die Basler untersucht.

Mit 84 Prozent ganz oben auf der Liste des Unverzichtbaren steht – man ist schließlich Optimist – die Sonnenmilch. Auf dem Fuß folgen aber schon die Reiseapotheke und ein Mückenspray. Mehr als jeder zweite Camper will nicht auf sein Smartphone verzichten. Dies ist ihm unentbehrlicher als  Gummistiefel oder Werkzeugkoffer.

Fast gleichauf kommen dann Laptop, Notebook oder Tablet-PC. Immerhin 14 Prozent der Camper schleppen einen Fernseher mit.  Thilo Hahn, Leiter Privatmarkt der Basler meint dazu: „Bei elektronischen Geräten sollte überlegt werden, ob sie überhaupt mitgenommen werden müssen. Ein Urlaub ist schließlich eine gute Gelegenheit, einmal fernab von Fernseher und Laptop zu entspannen.“

Dass die Basler sich mit solchen Fragen beschäftigt, hat einen handfesten Grund. Nach einem Einbruch ins mobile Urlaubsdomizil empört sich so mancher, dass seine Hausratversicherung nicht den gesamten Schaden bezahlt. Bei vielen Versicherern sind Elektronikgeräte vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Das gilt auch für viele Camping- oder Reisemobilpolicen. Die Basler ersetzt den Schaden ganz, sofern Handy oder Mini-PC bei der Aufsicht des Campingplatzes oder aber im verschlossenen Wohnmobil oder Caravan deponiert waren. Doch Vorsicht: Beim wilden Campen gilt das nicht. Dann gibt`s nur höchstens 600 Euro.

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