Barmer GEK Staatsanwaltschaft geht Verdacht auf Betrug und Bestechung nach

Die Hauptverwaltung der Barmer GEK in Wuppertal.
Die Hauptverwaltung der Barmer GEK in Wuppertal. © Barmer GEK

Gegen ehemalige Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin sowie zwei Mitarbeiter der Barmer GEK ermittelt das Berliner Landeskriminalamt. Sie werden verdächtigt, Daten von Erkrankungen gefälscht zu haben, um Geld aus dem Gesundheitsfonds zu erhalten.

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Bereits im März sollen Beamte des Landeskriminalamtes Berlin die Wuppertaler Hauptverwaltung der Barmer-GEK, Büros in Berlin sowie Privatwohnungen von Mitarbeitern durchsucht haben. Das berichtet Spiegel Online auf Basis eines Berichts des Spiegel-Magazins.

Demnach sollen gegen zwei ehemalige Vorstände der KV Berlin und zwei Mitarbeitern der Barmer-GEK Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug und Bestechung laufen.

Es sollen „berechnungsrelevante Daten unbefugt verändert und an das Bundesversicherungsamt“ weitergeleitet worden sein, zitiert der Bericht Martin Steltner, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Auf diese Weise solle unrechtmäßig Geld aus dem Gesundheitsfonds abgezogen worden sein, so der Vorwurf.

Die Barmer-GEK reagierte mit der Aussage, dass sie „eng und vertrauensvoll mit der Staatsanwaltschaft Berlin zusammenarbeite“. Aufgrund der laufenden Ermittlungen könne öffentlich nicht auf konkrete Details eingehen. Die Kasse habe „keinerlei Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten“, heißt es bei Spiegel Online.

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