Bafin prüft die Wechsel-Praxis Umdeckungsoption der DVAG versus Vertriebskodex des GDV

Die Familie hinter der DVAG: Reinfried Pohl junior, der verstorbene Patriarch Reinfried und Andreas Pohl (von links).
Die Familie hinter der DVAG: Reinfried Pohl junior, der verstorbene Patriarch Reinfried und Andreas Pohl (von links). © DVAG

Passt die sogenannte Wechseloption der DVAG, bei der Vermittler Fondspolicen in den letzten fünf Vertragsjahren in eine klassische Rentenversicherung umdecken können, zum Vertriebskodex des Branchenverbands GDV? Eigentlich soll bei Umdeckungen das Kundeninteresse im Vordergrund stehen. Bei der Variante der DVAG fallen bei einem „Wechsel“ aber erneut volle Provision und vollen Kosten an. Nachfrage bei der DVAG.

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Der Versicherungsbote hat bei der DVAG und der Aachen-Münchener nachgefragt, wie die voll provisons- und für den Kunden Abschlusskosten-pflichtige Umdeckung mit dem Vertriebskodex des GDV harmoniert. Zum Kodex gehöre auch die Zusammenarbeit mit der DVAG in ihrer Rolle als Versicherungsvermittler mit entsprechenden Vereinbarungen zur Einhaltung von Compliance-Regeln, antwortet der Versicherer. Auf die konkreten Fragen des Versicherungsboten geht die Aachen-Münchener indes nicht ein.

Inzwischen ist auch die Versicherungsaufsichtsbehörde Bafin an dem Thema dran. Sie dürfe sich zu Einzelfällen inhaltlich nicht äußern, habe das Thema aber aufgegriffen und prüfe den Sachverhalt, schreibt der Versicherungsbote weiter.

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