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Bafin mit LVRG-Umsetzung nicht zufrieden „Die Provisionen sind noch viel zu hoch“

Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin.
Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin. © Bafin

Oha, kommt nun doch das LVRG II? Anscheinend ist die Finanzaufsichtsbehörde Bafin mit der Umsetzung des Lebensversicherungsreformgesetzes nicht sehr zufrieden. „Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus", sagt Frank Grund, obersters Versicherungsaufseher der Bafin.

| , aktualisiert am 03.03.2016 16:59  Drucken
Seit über einem Jahr ist das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) nun schon in Kraft. Ein wesentliches Ziel des Gesetzgebers war es, dass die Provisionen in der Lebensversicherung sinken. Viel passiert ist da aber noch nicht, die Provisionen seien nach wie vor zu hoch, kritisiert jetzt die Finanzaufsichtsbehörde Bafin.

„Was die Versicherer bisher getan haben, reicht nicht aus", sagt Frank Grund, Versicherungsaufseher der Bafin, gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Basis für diese Aussage ist eine Untersuchung der Bafin aus dem vergangenen Jahr. Die Abschlusskosten hätten die Versicherer zwar gesenkt, die Provisionen aber nur in Einzelfällen. Pro Jahr geben die Lebensversicherer laut der Analyse pro Jahr knapp 8 Milliarden Euro an Provisionen und anderen Abschlusskosten aus.
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