Axa Verkehrssicherheitsreport Daten-Tarife könnten sich bei Kfz-Kunden durchsetzen

Audi A3 Sportback e-tron
Audi A3 Sportback e-tron © Getty Images

Telematik-Dienste sammeln für Kfz-Versicherer individuelle Daten, mit denen sie Autofahrer und ihr Fahrverhalten auswerten können. Bislang ist die Technologie in unseren Autos noch selten. Künftig könnte sich das jedoch ändern, so die Prognose einer aktuellen Studie.

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Haben Telematik-Dienste eine Zukunft? Dieser Frage ist Versicherer Axa in einer aktuellen Studie nachgegangen und hat folgende Antworten erhalten:

92 Prozent der befragten Autofahrer fänden Telematik-Dienste interessant, wenn sie bei Unfällen für schnelle Hilfe sorgen – beispielsweise indem sie automatisch einen Notruf absetzen. 89 Prozent der Befragten würden die Technik zudem für hilfreich halten, wenn durch sie das Auto nach einem Diebstahl geortet werden könnte. Außerdem sehen 85 Prozent einen Sinn in Telematik-Diensten, wenn sie im Schadenfall bei der Beweissicherung helfen.

Weiterer Pluspunkt für die Daten-Technik: 62 Prozent der Autofahrer könnten sich vorstellen, einen Telematik-Tarif zu nutzen, wenn sie dadurch Beitragsnachlässe auf ihre Kfz-Versicherung erhalten.

Die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Versicherers Axa durchgeführt. In Telefoninterviews zwischen Juni und Juli 2015 haben die Marktforscher 1.000 deutsche Autofahrer befragt.
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