Ein Räumfahrzeug befreit die Straße von Schnee: Jedes Jahr in der Adventszeit müssen sich Autofahrer erst wieder an die Witterungsbedingungen gewöhnen. © picture alliance/Daniel Karmann/dpa
  • Von Juliana Demski
  • 19.11.2019 um 12:41
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Dunkelheit, Nässe, Reifglätte: In den Monaten November und Dezember kommt es zu besonders vielen Verkehrsunfällen – doch meist bleibt es bei Blechschäden. Die höchsten Verletztenzahlen im Straßenverkehr kommen in den Sommermonaten zusammen, meldet der Versicherungsverband GDV.

Die unwirtlichen Bedingungen auf den Straßen fordern ihren Tribut – laut dem Branchenverband GDV ist die Adventszeit die Hochsaison für Sachschäden an Autos. In der Zeit von November bis Dezember kracht’s demnach um 14 Prozent häufiger als im Jahresdurchschnitt.

Hauptgrund: Viele Fahrer würden sich zu langsam auf die schlechteren Straßen- und Sichtverhältnisse ein und fahren weiter wie im Sommer. „Dabei sollten sie jetzt langsamer fahren und den Sicherheitsabstand erhöhen“, rät Siegfried Brockmann, der die Unfallforschung der Versicherer (UDV) leitet.

Immerhin: Nach Weihnachten scheinen sich die Menschen meist an die winterlichen Straßenbedingungen gewöhnt zu haben. Gleichzeitig sinkt auch die Zahl der Verletzten zwischen Dezember und März im Vergleich zum Jahresdurchschnitt. Hier liegt der Schwerpunkt laut GDV in den Monaten April bis August.

 

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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