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Auswertung von Kundendaten Frauen sind bei der Geldanlage nicht konservativer als Männer

Lars Reiner, Gründer und Ginmon-Chef: „Mit regelmäßigen Sparraten können die Vorteile des Rebalancings genutzt werden.“
Lars Reiner, Gründer und Ginmon-Chef: „Mit regelmäßigen Sparraten können die Vorteile des Rebalancings genutzt werden.“ © Ginmon

Der Unterschied in der Risikoneigung von Männern und Frauen ist gar nicht so groß, wie es oft heißt. Das zeigt nun ein Blick in die Kundenstruktur und das Anlageverhalten der Nutzer des digitalen Vermögensverwalters Ginmon.

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Das Risikoprofil von Frauen bei der Geldanlage beträgt 6,6. Damit sind sie nur leicht sicherheitsorientierter als Männer mit 6,8 – so das Ergebnis einer aktuellen Auswertung der Kundendaten der vergangenen zwölf Monate des Frankfurter Fintechs Ginmon. Allerdings nutzen eher Männer die Dienstleistung von Ginmon (83 Prozent) als Frauen (17 Prozent).

Das Investitionsverhalten unterscheidet sich dagegen kaum. Bei beiden Geschlechtern nutzen drei Viertel einen Sparplan, mit dem sie ihren Anlagebetrag regelmäßig erhöhen. „Mit regelmäßigen Sparraten können die Vorteile des Rebalancings genutzt werden. Denn mit der Sparrate werden Wertpapiere so nachgekauft, dass der optimale Soll-Zustand wieder erreicht wird“, sagt Lars Reiner, Gründer und Ginmon-Chef.

Männer zahlen durchschnittlich 277 monatlich ein, Frauen etwa 33 Euro weniger. Beim Altersdurchschnitt jedoch liegen die Frauen vorne, sind sie mit 43 Jahren doch etwas jünger als die Männer mit 46 Jahren.

Eine weitere Erkenntnis aus den Kundendaten betrifft die Berufsgruppen der Nutzer. Wie im Vorjahr verfügen beide Geschlechter überwiegend über einen akademischen Abschluss.  

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