Auflösung würde „rote Linie“ überschreiten Deutscher Beamtenbund kämpft für PKV-Beihilfesystem

Will, dass das Beihilfesystem bleibt: DBB-Vorsitzender Ulrich Silberbach.
Will, dass das Beihilfesystem bleibt: DBB-Vorsitzender Ulrich Silberbach. © dpa/picture alliance

Auf seinem Gewerkschaftstag hat sich der Deutsche Beamtenbund (DBB) gegen Veränderungen am PKV-Beihilfesystem ausgesprochen. Wer dieses verschlechtern oder gänzlich auflösen wolle, überschreite „rote Linien“, meint der DBB-Vorsitzende Ulrich Silberbach.

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Deutsche Beamte haben so einige Sonderregelungen, die von manchen als ungerecht angesehen werden. So zum Beispiel auch die Beihilfeberechtigung in der privaten Krankenversicherung (PKV): Für die fälligen Kosten erhalten sie einen Zuschuss vom jeweiligen Dienstherrn.

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) will, dass es dabei bleibt:

„Wer das bewährte System aus PKV und Beihilfe verschlechtern oder gänzlich auflösen will, der legt Hand an die freiheitliche demokratische Grundordnung und überschreitet aus unserer Sicht rote Linien“, sagte der Vorsitzende des DBB, Ulrich Silberbach, auf dem Gewerkschaftstag des Beamtenbundes in Berlin. Das berichtet der PKV-Verband.

Auch eine Art Arbeitgeberzuschuss für gesetzlich versicherte Beamte sieht der Bund kritisch: Das sei „keine Lösung“, findet DBB-Bundesvorstand Friedhelm Schäfer.

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