Auf frischer Tat ertappt Die sieben häufigsten Irrtümer zu Einbrüchen

Ein Einbrecher macht sich an einem Fenster zu schaffen: Es gibt viele falsche Annahmen über Einbrüche, die so nicht stimmen. Hier sind die sieben Häufigsten.
Ein Einbrecher macht sich an einem Fenster zu schaffen: Es gibt viele falsche Annahmen über Einbrüche, die so nicht stimmen. Hier sind die sieben Häufigsten. © dpa/picture alliance

Einbrecher kommen nur nachts, zu Urlaubszeiten und wollen meinen Besitz doch eh nicht? Das hat wohl schon jeder schon mal gedacht – aber meist zu voreilig. Hier kommen die sieben populärsten Irrtümer zu Einbrüchen.

| , aktualisiert am 04.01.2017 16:49  Drucken
Der 30.Oktober ist was? Ja, der Tag vor Halloween. Zusätzlich steht in diesem Jahr aber noch etwas anderes an: der Tag des Einbruchschutzes. Zu diesem Anlass hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun die sieben populärsten Irrtümer zu Einbrüchen veröffentlicht.

1. „Technische Sicherungen bringen eh nichts“

Rund 43 Prozent der Einbruchversuche scheitern an eingebauter Sicherungstechnik. Oft sind die Wohnungseinbrecher nämlich nicht allzu geübt, sondern Gelegenheitstäter. Und die kann man gut mit Alarmanlagen, Lichtschranken und Co. abschrecken. Denn: Je mehr Hindernisse, desto schneller sind Täter eingeschüchtert.

2. „Einbrecher kommen nur nachts, wenn ich sowieso zu Hause bin“

Fast die Hälfte aller Einbrüche (43 Prozent) passieren tagsüber zwischen 6 und 21 Uhr. Denn: Viele Diebe wissen von den Berufszeiten ihrer Opfer und schlagen dann zu, wenn diese nicht da sind. Deswegen klingeln sie meist vorher auch nochmal.

3. „Ich bin versichert, da kriege ich ja alles wieder“

Eine Hausratversicherung kommt für materielle Schäden eines Einbruches auf. Trotzdem ist zu bedenken, dass kein Versicherungsschutz ideelle Werte ersetzen oder psychische Folgen von Einbrüchen eliminieren kann. Und: Auch wer versichert ist, kann sich in seinen eigenen vier Wänden unsicher fühlen – und das ist nun wirklich nichts Schönes.



4. „Alarmanlagen locken die Diebe höchstens an“

Falsch. Eigentlich ist es eher anders herum: Diebe fühlen sich abgeschreckt, wenn sie Alarmanlagen sehen. Bewegungsmelder haben dieselbe Wirkung. Schließlich will kein Einbrecher ertappt und geschnappt werden.

5. „Das, was ich besitze, will doch eh keiner haben“

Der eigene Besitz wird oft unterschätzt. Meist werden Gegenstände von ideellem Wert gestohlen. Die Einbrecher sehen immer erst nach dem Einbruch, wie wertvoll ihre Beute nun eigentlich wirklich ist.

6. „Ich habe meine Wertsachen so versteckt, dass sie keiner findet“

Auch hier unterschätzen viele die potenziellen Einbrecher. Ob Kaffeedose, Sockenschublade oder unter den Dielen – kaum ein Einbrecher lässt sich durch so etwas aufhalten. Am sichersten sind Safes; bestenfalls sollten diese in die Wand integriert und schlecht einsehbar sein.

7. „Einbrüche passieren hauptsächlich während der Urlaubszeit“

Ja, es gibt mehr Einbrüche zu Urlaubszeiten. Aber gerade zwischen Oktober und März sind die Einbruchszahlen noch höher: Hier ist für Diebe Hauptsaison.
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