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Grundsätzlich ist eine Absicherung von Hab und Gut mit einer Hausratversicherung umso wichtiger, je wertvoller die Einrichtung ist. Eine Ausnahme stellt die Einrichtung dieser Luxuswohnung in Shanghai dar - wer sich diese leisten kann, ist sicherlich nicht auf eine Versicherung angewiesen. © dpa/picture alliance
  • Von Lorenz Klein
  • 04.12.2017 um 18:03
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lesedauer Lesedauer: ca. 00:05 Min

Abgesehen von der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung ist die Hausratversicherung am häufigsten in den Versicherungsordnern deutscher Haushalte anzutreffen. Welche Tarife das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten, hat eine aktuelle Auswertung des Analysehauses Franke und Bornberg ergeben.

Die LBN besteht seit über 170 Jahren als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, gegründet als Selbsthilfeeinrichtung für Lehrer im damaligen Königreich Hannover, wie das Unternehmen auf seiner Webseite erklärt.. © Screenshot lbn.de
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In etwa gut drei Vierteln der deutschen Haushalte (73 Prozent) befand sich 2016 eine Hausratversicherung im Policenbestand – keine freiwillige Versicherung ist hierzulande häufiger abgeschlossen worden als die Absicherung des eigenen Hab und Gut, wie eine Allensbach-Umfrage zeigt.

Eine Hausratversicherung sichert alle Schäden ab, die am beweglichen Besitz des Versicherten entstehen – man könnte auch sagen, dass all jene Gegenstände versichert sind, die aus dem Haus fallen würden, wenn man es auf den Kopf stellen könnte. Und offenbar kommt da so einiges zusammen: Insgesamt leisteten die Versicherer im vergangenen Jahr in fast einer Million Schadenfälle Ersatz für zerstörte oder entwendete Wertgegenstände, Elektrogeräte, Bilder, Möbel und ähnliches mehr, wie eine aktuelle Statistik des Versicherungsverbandes GDV zeigt. Vor allem Leitungswasserschäden, Einbruchdiebstähle und Fahrraddiebstähle führen häufig zu Leistungsfällen.

Verbraucher, die sich nicht versichert haben, scheuen oft die Kosten einer Hausratversicherung. Doch wie hoch die Prämien am Ende ausfallen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Den Wert der Einrichtung oder auch der Wohnort, denn in der Großstadt wird im Durchschnitt häufiger eingebrochen als auf dem Land.

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat im Auftrag des Handelsblatts anhand von fünf verschiedenen Musterfällen durchgerechnet, mit welchen Versicherungsprämien ein 43-jähriger Angestellter für die Absicherung seiner Wohnung (100 Quadratmeter) in einem ständig bewohnten Mehrfamilienhaus bezahlen muss – und zwar jeweils in Hannover, München, Berlin, Köln und Hamburg (Versicherungssumme 65.000 Euro).

Dabei zeigt sich, dass die Preisunterschiede enorm sind: Die teuerste Prämie im Test wird in Köln fällig. In der Rheinmetropole müssen Versicherte fast 465 Euro pro Jahr berappen. Am günstigsten war der Analyse zufolge mit etwa 77 Euro eine Police für München.

Wie der Testsieger unter den Versicherern mit einem Durchschnittspreis von 130 Euro pro Jahr lautet, erfahren Sie in unserer Bilderstrecke. Darin werden alle Anbieter aufgeführt, die von Franke und Bornberg die Gesamtnote „sehr gut“ erhielten.

PLATZ 5

LBN Versicherungsverein a. G. (Foto)

Produktname: Hausrat-Besser

Punkte gesamt: 90 von 100

Jahresbeiträge:

Georgstraße 38, 30159 Hannover: 158,54 Euro

Germaniastraße 20, 80802 München: 143,45 Euro

Chausseestraße 56, 10115 Berlin: 207,62 Euro

Richmodstraße 10, 50667 Köln: 207,62 Euro

Bergstraße 7, 20095 Hamburg: 176,66 Euro

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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