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Altersvorsorge Warum der Faktor Zeit beim Sparen so wichtig ist

Lehramts-Studenten sitzen in der Universität Leipzig im Auditorium Maximum und lauschen einer Vorlesung: Wer möglichst früh Geld in seine Altersvorsorge steckt, profitiert davon.
Lehramts-Studenten sitzen in der Universität Leipzig im Auditorium Maximum und lauschen einer Vorlesung: Wer möglichst früh Geld in seine Altersvorsorge steckt, profitiert davon. © dpa/picture alliance

Bei der Altersvorsorge gilt: Wer früh anfängt, der wird belohnt. Auch wenn es für junge Menschen ein weit entferntes Thema sein mag, sollten sie sich trotzdem so früh wie möglich mit der Altersvorsorge befassen. Hier kommen ein paar Tipps für junge Sparer.

| , aktualisiert am 01.03.2017 15:37  Drucken

Wer jung ist, der denkt wohl eher weniger an Rente und Seniorenleben. Trotzdem sollte jeder mit der Vorsorge möglichst früh beginnen. Denn der Faktor Zeit wird beim Sparen oft unterschätzt; und gerade in jungen Jahren geht es nicht nur um die Höhe der Beiträge, sondern ums Durchhaltevermögen. Das Vergleichsportal Verivox hat in Zusammenarbeit mit Verbraucherschützern ein paar Tipps erarbeitet.

Nicht die Menge, sondern die Zeit macht’s

Laut Stiftung Warentest kann man ein Guthaben von 100.000 Euro bereits mit einer Durchschnittsverzinsung von 3 Prozent und einer monatlichen Sparrate von 172 Euro erreichen wenn man denn noch 30 Jahre bis zum Renteneintritt hat. Sind es nur 10 Jahre, müsste die Rate pro Monat auf 715 Euro steigen.

Faustformel für Lebensstandard und Rente

Wer sich einmal an einen guten Lebensstandard gewöhnt hat, der möchte ihn auch im Alter nicht missen. Aber gerade für junge Erwachsene ist eine Einschätzung noch schwer. Diese Faustformel gibt wenigstens einen Richtwert vor: Etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts sollten es sein. „Verbraucher können diesen Wert als Grundlage verwenden, um die spätere Rentenlücke zu ermitteln“, sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Trotzdem sollten sie in jedem Fall hinterfragen, ob 80 Prozent individuell wirklich ausreichen.

Jüngere haben freiere Wahl bei Anlageformen

Gerade junge Menschen haben noch das Privileg, dass sie ohne Zeitnot eine Anlageform auswählen können. Zudem haben sie den Vorteil, dass Sparraten auch mal ausgesetzt werden können. Und eine anfangs kleinere Sparrate lässt sich je nach Einkommensverhältnissen in der Höhe anpassen.

Jüngere sollten vor allem „Schulden abbauen, existenzbedrohende Risiken wie Haftpflicht, Krankheit oder Berufsunfähigkeit absichern und sich einen Notgroschen ansparen“, rät Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. Als finanzieller Puffer seien fürs Erste drei Nettogehälter genug, ergänzt sie. So muss in einer Notlage nicht gleich die angesparte Altersvorsorge dran glauben.

Weitere Tipps können Sie hier nachlesen.

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Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

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