Nationalpark in Deutschland: Nachhaltigkeit wird für immer mehr Deutsche wichtig – auch bei der Altersvorsorge. © picture alliance / Zoonar | DesignIt
  • Von Karen Schmidt
  • 29.04.2021 um 16:46
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Das Geld, das in die eigene Altersvorsorge fließt, soll Rendite bringen – aber auch nachhaltigen angelegt sein. Das ist immer mehr Bundesbürgern wichtig, wie eine aktuelle Umfrage der DEVK ergeben hat.

Die Mehrheit der Deutschen legt bei der Altersvorsorge mindestens so viel Wert auf Nachhaltigkeit wie auf Rendite. 34 Prozent gaben das in einer Umfrage der DEVK unter 2.048 Personen an. Für 11 Prozent ist Nachhaltigkeit danach sogar wichtiger als die Rendite. Unter den 18- bis 24-Jährigen sind knapp doppelt so viele dieser Meinung.

Für etwa ein Drittel der Deutschen geht die Rendite aber vor – das sagen übrigens mehr Männer (38 Prozent) als Frauen (28 Prozent). 22 Prozent aller Befragten sind unentschieden oder haben keine Angabe gemacht.

Der Bedarf ist also da. Das Problem dabei:  50 Prozent der Befragten sagen: „Ich kenne keine nachhaltigen Altersvorsorgemöglichkeiten.“ Am bekanntesten sind nachhaltige Fonds (15 Prozent), Aktien (13 Prozent), Lebensversicherungen (12 Prozent), Sparpläne und Rentenversicherungen (je 11 Prozent). Fondspolicen, die nachhaltige Kriterien bei der Kapitalanlage berücksichtigen, kennen nur 6 Prozent der Deutschen.

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Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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