Ein Maler bei der Arbeit: Wer sich entschließt, selbstständig sein zu wollen, muss auch auf eigene Faust vorsorgen. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 05.07.2019 um 14:48
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Wer sich selbstständig macht, steht auch vor der Frage: Wie sorge ich am besten fürs Alter vor? Eine Möglichkeit ist die Rürup-Rente. Welche Tarife überzeugen, hat das Analysehaus Morgen und Morgen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftswoche herausgefunden.

Die Experten von Morgen und Morgen haben sich mit der Wirtschaftswoche zusammengetan und sich auf die Suche nach den besten Rürup-Renten gemacht. Unterteilt haben sie die Produkte dabei in verschiedene Kategorien: Tarife mit und ohne Garantie sowie für jüngere als auch für etwas ältere Versicherte.

Die Musterfälle:

Auf der einen Seite stand ein Vertrag für einen 50-Jährigen, der monatlich 750 Euro einzahlt und eine Laufzeit von zwölf Jahren vereinbart. Im zweiten Fall gingen die Tester von einem 37-Jährigen aus, der sich für einen monatlichen Beitrag von 250 Euro und eine Laufzeit von 30 Jahren entscheidet.

Das Ergebnis:

Im Fall des älteren Versicherten (Musterfall 1) konnten acht Policen ohne und drei mit Garantie die Tester überzeugen und ein „sehr gut“ abstauben. Der jüngere Musterversicherte (Fall 2) kann laut Untersuchung aus acht Tarifen mit und zwei Tarifen ohne Garantie entscheiden, die jeweils ein „sehr gut“ bekamen. 

Diese fondsgebundenen Basisrenten ohne Garantie für den Musterfall 1 bekamen ein „sehr gut“:

  • Barmenia (Tarif: „BasisRente Invest“)
  • Europa (Tarif: „E-FBR“)
  • Hanse-Merkur (Tarif: „Basis Care Invest“)
  • Württembergische (Tarif: „Ganius BasisRente“)
  • Allianz (Tarif: „Basis Rente InvestFlex BVRF1“)
  • Condor (Tarif: „C79 Congenial – basis Comfort“)
  • LV 1871 (Tarif: „FBRV-Performer“)
  • Volkswohl Bund (Tarif: „BFR“) 

Diese fondsgebundenen Basisrenten ohne Garantie für den Musterfall 2 bekamen ein „sehr gut“:  

  • Barmenia (Tarif: „BasisRente Invest“)
  • Europa (Tarif: „E-FBR“)
  • Canada Life (Tarif: „GNR+ Generation basic plus“)
  • Württembergische (Tarif: „Genius BasisRente“)
  • Zurich (Tarif: „Basis Renteinvest Spezial“
  • Alte Leipziger (Tarif: „ALfonds-Basis-Tarif FR70“)
  • Continentale (Tarif: „BasisRente invest – BRI“)
  • Stuttgarter (Tarif: „BasisRente invest – T59“)

„Für die Rürup-Rente spricht vor allem der Steuervorteil“, sagt Stefan Schießer von der Frankfurter Honorarberatung der Wirtschaftswoche. „Ohne diesen bräuchte ich mir die Restriktion der lebenslangen Auszahlung nicht anzutun.“ Das gelte vor allem in Zeiten von Nullzinsen. Denn momentan eine Einmalauszahlung rentabel und sicher anzulegen, falle schwer. 

„Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase ist der Steuervorteil sicher mehr in den Vordergrund gerückt“, sagte auch Axel Kleinlein, Chef des Bunds der Versicherten. Die Rendite sei aber immer abhängig vom Verdienst, den zugrundeliegenden Kosten und der Anlagestrategie. 

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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