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Altersvorsorge BdV fordert Nachbesserung bei der Zinszusatzreserve

BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein
BdV-Vorstandssprecher Axel Kleinlein © BdV

Der Bund der Versicherten (BdV) kritisiert die Zinszusatzreserve, die Lebensversicherer für gut verzinste Altverträge bilden müssen. BdV-Chef Axel Kleinlein gibt ihr eine Mitschuld daran, dass eine rentable Altersvorsorge heutzutage schwierig sei. Von der Aufsichtsbehörde Bafin fordern die Verbraucherschützer nun, dass sie eine Lockerung der gesetzlich vorgeschriebenen Reservebildung herbeiführt.

| , aktualisiert am 06.02.2017 10:53  Drucken

Der Bund der Versicherten (BdV) kritisiert schon länger die Regeln für die Reservebildung in der Lebensversicherung – die sogenannte Zinszusatzreserve. „Durch die Zinszusatzreserve werden dem Überschusssystem Milliarden entzogen, den Verbrauchern vorenthalten und verhindern so eine rentable Altersvorsorge“, heißt es von Vorstandssprecher Axel Kleinlein.


Nun ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Bundestagsfraktion „Die Linke“, dass dieser Reservetopf im Jahr 2016 auf 44,1 Milliarden Euro angewachsen ist (wir berichteten). Der BdV fordert daher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), dringend für eine Lockerung der gesetzlich vorgeschriebenen überzogenen Reservebildung zu sorgen.


Für Verträge mit einem hohen Garantiezins müssen die Lebensversicherer Reserven bilden. Das begünstige gutverzinste Altverträge (mit bis zu 4 Prozent Garantiezins) – auf Kosten der jüngeren Verträge, so die weitere Kritik. „Einer ohnehin schon schlechten und unrentablen Sparform wird durch schlechte politische Vorgaben das Genick gebrochen“, meint Kleinlein.

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