Aktuelle Untersuchung Banken beraten oft am Altersvorsorgebedarf der Kunden vorbei

Die Commerzbank schneidet im Test des DISQ zur Altersvorsorge-Beratung am besten ab.
Die Commerzbank schneidet im Test des DISQ zur Altersvorsorge-Beratung am besten ab. © Getty Images

Die Altersvorsorge-Beratung von Banken ist eigentlich gut. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität. So sind Angaben, etwa zu Riester-Zulagen, korrekt. Deutlichen Nachholbedarf gibt es aber in der Abfrage der Bedarfsanalyse der Kunden.

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Vier Banken bekommen für die Beratung das Qualitätsurteil „sehr gut“, acht sind gut und drei erbringen befriedigende Leistungen. Das zeigt eine aktuelle Servicestudie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders N-TV. 15 Banken in Großstädten testete das Institut.

Fragen rund um die Altersvorsorgeprodukte, etwa zu Riester-Zulagen, beantworten die Berater im Test korrekt und vollständig. Aber: Bei der Bedarfsanalyse der Kunden hapert es mitunter. Ausgaben der Kunden oder bestehende Geldanlagen haben die Berater nicht immer abgefragt. Auch persönliche Ziele blieben manchmal unberücksichtigt. Das hat Folgen: Die Abschlussbereitschaft der Kunden war recht gering; rund 40 Prozent der Kunden hätten sich gegen das angebotene Altersvorsorgeprodukt entschieden.

Testsieger ist die Commerzbank mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die Berater sind führend in puncto Kompetenz und gehen mit am individuellsten auf die Kunden ein. Sie erläutern ausführlich die Vor- und Nachteile der Altersvorsorgeprodukte und präsentieren passende Lösungsvorschläge, die auf sehr detaillierten Bedarfsanalysen basieren.

Auf Rang zwei folgt die Deutsche Bank (Qualitätsurteil: „sehr gut“) vor der Berliner Volksbank, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die Münchner Bank auf Platz vier erzielt als weiteres Unternehmen das Qualitätsurteil „sehr gut“.
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