Aktuelle Umfrage zeigt Deutsche erledigen Geldgeschäfte immer häufiger ohne Berater

Thomas große Darrelmann ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Norisbank.
Thomas große Darrelmann ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Norisbank. © Norisbank

Über Geld spricht man nicht? Von wegen. Wegen des anhaltenden Niedrigzinses unterhalten sich die Bundesbürger aktuell gerne über ihre Finanzen. Allerdings nicht mehr unbedingt mit dem Bankberater, zeigt eine aktuelle Studie.

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Die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) lockert die Zunge vieler Deutscher wenn es um das Thema Geld geht. Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger sind die eigenen Finanzen mittlerweile ein Gesprächsthema wie jedes andere, zeigt eine aktuelle Umfrage der Norisbank unter 1.000 Personen.



Nur 12 Prozent der Befragten tauschen sich mit niemandem detailliert über ihre Finanzen aus. 86 Prozent der Teilnehmer, die in einer Beziehung leben, reden vollkommen offen mit ihrem Lebenspartner über ihr persönliches Einkommen. Deutlich seltener sprechen die Deutschen aber mit den Eltern (35 Prozent), engen Freunden (32 Prozent), Geschwistern (18 Prozent) oder den eigenen Kindern (17 Prozent) über das Thema Geld.

Und auch der Bankberater ist bei diesem Thema nicht mehr erster Ansprechpartner. Legte 2015 noch jeder dritte Deutsche bei der Wahl der Hausbank Wert auf persönliche Beratung, spricht heute nur noch ein Fünftel mit dem Bankberater über seine Finanzen. Immer häufiger werden Geldgeschäfte selbstbestimmt erledigt.

„Die Nutzung von Online-Angeboten und Services ist für viele Menschen ein selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens. Und dies zeigt sich auch bei der Online-Nutzung der Bank-Services sowie der weiter wachsenden Akzeptanz von Direktbanken“, erklärt Thomas große Darrelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Norisbank.

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