Aktuelle Umfrage zeigt Deutsche haben zu hohe Renditeerwartungen

Rentner entspannen auf einer Bank im Park.
Rentner entspannen auf einer Bank im Park. © dpa/picture alliance

Das Thema Altersvorsorge ist in aller Munde, die Angst vor Altersarmut wächst. Trotzdem belegen aktuelle Zahlen einer Umfrage des Fondshauses Legg Mason gravierende Fehleinschätzungen zum Thema. Worüber Vermittler Kunden jetzt aufklären müssen.

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Anleger rund um die Welt haben zu hohe Rendite-Erwartungen für ihre Anlagen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der US-Fondsgesellschaft Legg Mason. Im Schnitt gehen die Sparer von Erträgen von knapp über 10 Prozent aus. Deutsche Anleger sind mit einer Erwartung von 6 Prozent zwar zurückhaltender, aber immer noch sehr ehrgeizig, wenn man die aktuelle Marktsituation berücksichtigt.



Ein Teil dieser Anlagen soll als Altersvorsorge dienen. Wie man denn gedenke, mögliche Lücken in diesem Bereich auszufüllen, war eine weitere Frage in der Umfrage. Weniger reisen, Teilzeit annehmen, Ausgaben senken, war weltweit die Standardantwort. Die Deutschen wollen einfach länger arbeiten.

Vermittler sollten hier mit Irrtümern ihrer Kunden aufräumen. Ein späterer Rentenbeginn bedeutet lediglich, dass Kunden eine längere Ansparphase vor sich haben. Diese wird das Defizit zwischen der Erwartung und den tatsächlichen Renditen aber nicht schließen können. Schließlich fehlen etwa Zinseszinsen, die über Jahre für die Kunden arbeiten und zusätzliche Renditen schaffen.

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