Onnen Siems ist Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss. © MSK
  • Von Redaktion
  • 15.06.2016 um 08:00
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Die Tiefs „Elvira“ und „Friederike“ haben einen versicherten Schaden von rund 600 bis 800 Millionen Euro verursacht. Das schätzt die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) aus Köln.

„Dabei fällt der versicherte Schaden regional verschieden aus. Der Schadenschwerpunkt liegt mit geschätzten 250 bis 300 Millionen Euro in Baden-Württemberg“, sagt MSK-Geschäftsführer Onnen Siems. Auf Bayern entfallen voraussichtlich 200 bis 250 Millionen Euro. Für die übrigen betroffenen Regionen – darunter Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen – ist zusammengenommen ein versicherter Schaden von etwa 150 bis 250 Millionen Euro zu erwarten.

„Lokale Überschwemmungen wie in Braunsbach, Polling oder Simbach erreichen dabei selten Schadenwerte von 100 Millionen Euro, auch wenn wie in Baden-Württemberg die Versicherungsdichte sehr hoch ist“, so Siems.

Kennzeichnend für Elvira und Friederike sei die Vielzahl der betroffenen Regionen in weiten Teilen Deutschlands. Außerdem hätten sie über einen langen Zeitraum gewütet und in Verbindung mit den Naturgefahren Sturm und Hagel aufgetreten. Siems: „Zu befürchten sind höhere Durchschnittschäden durch die Stärke der Ereignisse.“

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