Aegon Ruhestandsstudie 2015 Deutsche sorgen zu wenig fürs Alter vor

Aegon-Retirement-Readiness-Index: Deutschland befindet sich im Mittelfeld der Skala. Dies zeigt einen Nachholbedarf bei der Ruhestandsplanung.
Aegon-Retirement-Readiness-Index: Deutschland befindet sich im Mittelfeld der Skala. Dies zeigt einen Nachholbedarf bei der Ruhestandsplanung. © Aegon

Nur jeder zehnte Deutsche ist für den Ruhestand ausreichend finanziell abgesichert. Dies geht aus der Aegon Ruhestandsstudie 2015 hervor. Obwohl sich 83 Prozent der Befragten im Klaren sind, dass sie für ihren Ruhestand finanziell planen müssen, befassen sich nur Wenige mit konkreten Maßnahmen.

| , aktualisiert am 22.07.2015 09:03  Drucken
83 Prozent der Berufstätigen wissen, dass sie fürs Alter vorsorgen müssen. Fast die Hälfte hält eine entsprechende Anlage-Strategie für erforderlich. Trotzdem denken 53 Prozent der Sparer, dass sie für das Alter finanziell nicht ausreichend vorbereitet sind. Nur 18 Prozent der Befragten wissen, wie hoch ihr Einkommen im Ruhestand sein wird.

Das sind die Ergebnisse der Ruhestandsstudie, die Aegon im Februar 2015 durchführte. Befragt wurden 16.000 Berufstätige und Rentner in Japan, Ungarn, Spanien, Polen, der Türkei, Frankreich, den Niederlanden, Australien, Kanada, dem Vereinigten Königreich, den USA, China, Brasilien und Indien sowie 1.000 Menschen aus Deutschland.

Weiter zeigt die Studie, dass die meisten Deutschen ihre Lebenserwartung unterschätzen. So erwartet nur ein Fünftel (21 Prozent) der Berufstätigen über 50, länger als 20 Jahre im Ruhestand zu leben.

Nachholbedarf in Ruhestandsplanung

Ein weiterer Aspekt der Studie ist der sogenannte Aegon-Retirement-Readiness-Index. Auf einer Skala von 1 bis 10 zeigt er, wie gut die Befragten in den oben genannten 15 Ländern für den Ruhestand vorbereitet sind. Mit 6,1 Punkten befindet sich Deutschland auf Platz 5 der Skala.
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