Abschluss- versus Bestandsprovisionen 5 bis 15 Prozent weniger Abschlussprovision

„Im Ergebnis werden einige Vermittler die Segel streichen.“
„Im Ergebnis werden einige Vermittler die Segel streichen.“ © Getty Images

Laut einer aktuellen Umfrage gehen die meisten Versicherungsvorstände davon aus, dass Vermittler eine Vergütung mit geringerer Abschlussprovision und unveränderter Stornohaftung am ehesten akzeptieren werden. Wohin sich der Trend entwickeln könnte.

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Die vom Beratungsunternehmen Innovalue befragten Versicherungsvorstände erwarten, dass die Abschlussprovisionen um 5 bis 15 Prozentpunkte sinken werden. Die laufende Provision und Bestandsprovisionen sollen hingegen an Bedeutung zunehmen. Auch rechnen 80 Prozent der Befragten damit, dass Makler die Folgen am stärksten spüren werden. 12 Prozent sagen zudem, die Ausschließlichkeit wird betroffen sein und 8 Prozent sehen Umsatzeinbußen bei den Banken.

„Im Ergebnis werden einige Vermittler die Segel streichen“, so das Fazit von Innovalue. Der Trend gehe deshalb zunehmend in Richtung Software- und onlinegestützter Vertriebsprozesse.

56 Prozent der Vorstände meinen außerdem, dass viele Versicherer ihre Vergütungsmodelle erst im Laufe des kommenden Jahres umstellen werden. Das gelte besonders für Versicherer mit einer großen Ausschließlichkeits-Gemeinde. Allerdings erwarten sie auch, dass weitere gesetzliche Maßnahmen drohen, wenn die Versicherer das LVRG nicht konsequent umsetzen werden.
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