Ardell Lien wird von seiner Frau Maureen begrüßt: Der Rentner segelte im Alter von 71 Jahren allein um die Welt und erfüllte sich damit einen lang gehegten Traum. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 21.01.2016 um 10:36
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Altersvorsorge via Lebens- oder Rentenversicherung? Bei uns risikoscheuen Deutschen ist dieses Mittel nach wie vor beliebt, denn die errechneten Ablaufleistungen lassen meist auf eine auskömmliche Altersvorsorge hoffen. Dass hier jedoch Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen können, zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Was tatsächlich am Laufzeitende einer Lebens- oder Rentenversicherung herauskommt, ist für so manchen Versicherten ernüchternd. Denn die Ablaufleistungen fallen nicht selten wesentlich geringer aus, als zu Vertragsbeginn errechnet – mitunter kann es sogar die Hälfte weniger sein. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verbrauchermagazins Finanztest, für die die Autoren die Vertragsdaten von 92 Lesern ausgewertet haben.

Das Fazit: Die prophezeiten Überschussbeteiligungen seien oft utopisch – die Informationen über die Ablaufleistungen unrealistisch. Zudem sollen die Aussagen in den Standmitteilung missverständlich sein.

Für Lebensversicherungskunden wichtig zu wissen: Die in Aussicht gestellten Überschussbeteiligungen stellen – anders als der Garantiezins – keine Garantieleistung dar. Ob Kunden an den Überschüssen der Versicherer beteiligt werden, hängt vielmehr davon ab, welche Kapitalerträge diese erwirtschaften. In der aktuellen Niedrigzinsphase fällt das den Unternehmen jedoch zunehmend schwerer.

Wie Lebensversicherungskunden ihre spätere Auszahlung beeinflussen können und was sie über ihre Sparverträge wissen sollten, erfahren Sie hier.

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