Ab 2030 Nahles will Rentenreform auch über Steuererhöhungen finanzieren

Zwei Rentner sitzen in Mühlberg an der Elbe (Brandenburg) auf einer Bank mit Blick zum städtischen Hafen.
Zwei Rentner sitzen in Mühlberg an der Elbe (Brandenburg) auf einer Bank mit Blick zum städtischen Hafen. © dpa/picture alliance

Dass die Rentenreform teuer wird, dürfte bisher schon jedem klar gewesen sein. Nun will Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) aber offensichtlich auch Steuern erhöhen, um ihre Pläne zu finanzieren.

| , aktualisiert am 14.12.2017 19:20  Drucken

Bei der Talk-Sendung „Anne Will“ vom Sonntagabend kündigte Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles mögliche Steuererhöhungen an, um ihre Pläne zu einer Rentenreform zu finanzieren. „Wenn es Steuererhöhungen braucht, dann müssen wir sie machen“, sagte sie in der Sendung.



Bis 2030 kommt man ihrer Schätzung zufolge noch ohne Steuererhöhungen aus, danach soll das Geld aber fehlen, berichtet die Bild. Nahles‘ Ministerium hat ausgerechnet, dass Vorhaben wie etwa die Angleichung der Renten in Ost und West oder eine Solidarrente die Rentenausgaben bis 2045 von jetzt 283 auf 784 Milliarden Euro verteuern würde (wir berichteten).

Laut Bericht der Bild sollen dann etwa 200 Milliarden Euro in der Rentenkasse fehlen. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt und die Zuflüsse aus der Ökosteuer bringen zum Beispiel aber nur rund 24 Milliarden Euro.

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